Steuerung als pädagogisches Problem

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Empirische Rekonstruktionen zur Interaktion in Schulinspektions-Interviews, Rekonstruktive Bildungsforschung 16

ISBN: 365820737X
ISBN 13: 9783658207373
Autor: Lambrecht, Maike
Verlag: Springer VS
Umfang: xiii, 329 S., 20 s/w Illustr., 329 S. 20 Abb.
Erscheinungsdatum: 02.02.2018
Auflage: 1/2018
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Maike Lambrecht zeigt am Beispiel des bildungspolitischen Steuerungsinstruments der Schulinspektion, dass politisch-administrative Steuerung als pädagogische Praxis beschreibbar ist. Sie nutzt ein pädagogisches Theorierepertoire zur Bearbeitung aktueller Fragen gesellschaftlicher Gestaltung und leistet damit einen Beitrag zur Verhältnisbestimmung von Pädagogik und Gesellschaft. Basis hierfür ist eine praxistheoretische Wendung des Erziehungsbegriffs, die es erlaubt, politisch-administrative Steuerungspraktiken als pädagogische Praktiken empirisch zu rekonstruieren. Die aktuelle Neue Schulsystemsteuerung erscheint vor diesem Hintergrund weniger als ,ökonomisiert‘ oder ,evidenzbasiert‘, sondern vielmehr als pädagogische Inszenierungspraxis. Der Inhalt Modi der Handlungskoordination im Kontext der Neuen Schulsystemsteuerung  Die Schulinspektion als pädagogische Regierung Die empirische Rekonstruktion von pädagogischen Steuerungspraktiken Fallrekonstruktionen zur Pädagogisierung von Steuerung am Beispiel der Schulinspektion Die Zielgruppen – Dozierende und Studierende der Erziehungs- und Sozialwissenschaft Entscheidungsträgerinnen und träger in Schulleitung und Bildungsministerien Die AutorinMaike Lambrecht ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft, AG 4 Schulentwicklung & Schulforschung.

Artikelnummer: 3358286 Kategorie:

Beschreibung

Maike Lambrecht zeigt am Beispiel des bildungspolitischen Steuerungsinstruments der Schulinspektion, dass politisch-administrative Steuerung als pädagogische Praxis beschreibbar ist. Sie nutzt ein pädagogisches Theorierepertoire zur Bearbeitung aktueller Fragen gesellschaftlicher Gestaltung und leistet damit einen Beitrag zur Verhältnisbestimmung von Pädagogik und Gesellschaft. Basis hierfür ist eine praxistheoretische Wendung des Erziehungsbegriffs, die es erlaubt, politisch-administrative Steuerungspraktiken als pädagogische Praktiken empirisch zu rekonstruieren. Die aktuelle Neue Schulsystemsteuerung erscheint vor diesem Hintergrund weniger als ökonomisiert oder evidenzbasiert, sondern vielmehr als pädagogische Inszenierungspraxis.

Autorenporträt

Maike Lambrecht ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft, AG 4 Schulentwicklung & Schulforschung.

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