Juristische Expertensysteme

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Methodische Grundlagen ihrer Entwicklung

ISBN: 3540569138
ISBN 13: 9783540569138
Autor: Jandach, Thomas
Verlag: Springer Verlag GmbH
Umfang: xiv, 290 S.
Erscheinungsdatum: 05.10.1993
Gewicht: 462 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 261799 Kategorie:

Beschreibung

Eine empirische Analyse bislang entwickelter juristischer Expertensysteme macht deutlich, da~ der Einsatz von Computern den Bed}rfnissen juristischer Anwender nicht gerecht wird. Das starke Mi~verh{ltnis zwischen erwarteter und tats{chlicher Leistung eines solchen Systems wie auch verschiedene m gliche Ursachen hierf}r werden in diesem Buch dargestellt und analysiert. Die Rolle der Logik bei der Entwicklungjuristischer Expertensysteme wird ausf}hrlich untersucht. Etablierte Konzeptionen der juristischen Methodenlehre werden aufgegriffen und aus der Sicht der Informatik rekonstruiert. Das Buch beleuchtet die M glichkeiten einer Computerunterst}tzung der einzelnen Methoden. Dabei hat der Autor mehrere neuartige Modelle f}r die Gestaltung juristischer Expertensysteme entwickelt und herausgearbeitet, da~ das Instrumentarium der Technikfolgenabsch{tzung einen wichtigen Beitraghierbei leisten kann. 119 juristische Expertensysteme sind in einer tabellarischen vergleichenden ]bersicht dargestellt. Rechts- und Sozialwissenschaftler sowie Informatiker erhalten eine schnelle Orientierung}ber den gegenw{rtigen Stand der Entwicklung.

Autorenporträt

InhaltsangabeEinführung/Überblick.- 1 Juristische Expertensysteme - Ein Überblick über den Stand der Entwicklung.- 1.1 Einführung.- 1.2 Der Begriff "Künstliche Intelligenz".- 1.3 Der Begriff "Expertensystem".- 1.3.1 Softwaretechnische (strukturelle) Sichtweise.- 1.3.2 Inhaltlich orientierte Sichtweise (modellorientiert/funktional).- 1.3.3 Sichtweise des Anwenders.- 1.4 Zum Begriff "Wissensbasiertes System".- 1.5 Bewertung der genannten Sichtweisen.- 1.6 Klassifikation der Systeme.- 1.6.1 Entscheidungshilfesysteme.- 1.6.2 Hypertext-Anwendungen.- 1.6.3 Konsultationssysteme.- 1.6.4 "Intelligente" Datenbanken.- 1.6.5 Lern- und Ausbildungssysteme.- 1.6.6 Systeme mit einer natürlichsprachlichen Schnittstelle.- 1.6.7 Automatische Textanalyse.- 1.6.8 Anwendung fallbasierten Schließens.- 1.6.9 Hybride Systeme.- 1.6.10 Konfigurationssysteme.- 1.6.11 Argumentationshilfesysteme.- 1.6.12 Systeme mit eigener Inferenzkontrolle.- 1.6.13 Projekte der rechtswissenschaftlichen oder informatischen Grundlagenforschung.- 1.6.14 Spezielle Programmiersprachen oder Shells.- 1.6.15 Sonstige Systeme.- 1.7 Empirische Auswertung juristischer Expertensysteme.- 1.7.1 Auswertung der Systeme aus dem deutschsprachigen Raum.- 1.7.2 Auswertung der sonstigen europäischen Systeme.- 1.7.3 Auswertung der Systeme aus dem außereuropäischen Bereich.- 1.7.4 Gesamtauswertung aller nachgewiesenen Systeme.- 1.8 Schlußbemerkungen.- 2 Erwartungshaltung gegenüber juristischen Expertensystemen.- 2.1 Einführung.- 2.2 Entmythologisierung der KI.- 2.2.1 Abbildtheorie der Wahrheit.- 2.2.2 Vermeintliche Objektivität der Wissensbasis.- 2.2.3 Der menschliche Geist als symbolverarbeitende Maschine.- 2.2.4 KI-Mythen.- 2.3 Entmythologisierung "sprachverstehender" juristischer Expertensysteme.- 2.3.1 Problemkreis Sprachverständnis.- 2.3.2 Problemkreis fehlender oder unvollständig mitgeteilter Information.- 2.4 Entmythologisierung fallvergleichender juristischer Expertensysteme.- 2.4.1 Fallvergleich im System WZ.- 2.4.1.1 Konzept, in das die Idee vom Fallvergleich eingebettet ist.- 2.4.1.2 Analyse des Systems WZ.- 2.4.1.2.1 Schwierigkeiten bei der Einordnung eines Falls in das Raster.- 2.4.1.2.2 Fehlende Vollständigkeit (hinsichtlich der Anzahl der Merkmale).- 2.4.1.2.3 Fehlende Vollständigkeit (hinsichtlich der Werteverteilung in der Induktionsgrundlage).- 2.4.1.2.4 Fehlende Transparenz.- 2.4.1.2.5 Inkonsistente Datenbasis.- 2.4.1.2.6 Mittelwertbildung.- 2.4.1.3 Bewertung des Systems WZ.- 2.4.2 Fallvergleichssystem HYPO.- 2.4.2.1 Beschreibung der Funktionsweise.- 2.4.2.2 Bewertung des Systems HYPO.- 2.5 Schlußbemerkungen.- 3 Konzeptionen der Informatik als Entwicklungsgrundlage juristischer Expertensysteme.- 3.1 Einführung.- 3.1.1 Formalisierung.- 3.1.2 Axiomatisierung.- 3.1.3 Automatisierung.- 3.2 Inferenztypen.- 3.2.1 Deduktion.- 3.2.2 Abduktion.- 3.2.3 Induktion.- 3.2.4 Analogie.- 3.3 Analogie zwischen Rechtsanwendung und Produktionssystemen.- 3.3.1 Datenbasis.- 3.3.2 Produktionsregeln.- 3.3.3 Inferenzkomponente.- 3.3.3.1 Breitensuche/fiefensuchefheuristische Suche.- 3.3.3.2 Suche in AND/OR-Graphen und in Spielbäumen.- 3.3.4 Tragfähigkeit der Analogie zwischen RechtsanwendungsprozeB und dem Konzept der Produktionssysteme.- 3.4 Erklärungsfähigkeit.- 3.5 Anwendung monotoner und nichtmonotoner Logik.- 3.5.1 Monotone Logik.- 3.5.2 Nichtmonotone Logik und Default-Reasoning.- 3.6 Ansatz von Fohmann.- 3.7 Neuronale Netze.- 3.8 Schlußbemerkungen.- 4 Formale Logik als Entwicklungsgrundlage juristischer Expertensysteme.- 4.1 Einführung.- 4.1.1 Zum Begriff "juristische Logik".- 4.2 Indikative Logiken.- 4.2.1. Aussagenlogik.- 4.2.1.1 Formale Sicht der Aussagenlogik.- 4.2.1.2 Axiomatisierung der Aussagenlogik.- 4.2.1.3 Anwendung der Aussagenlogik für juristische Zwecke.- 4.2.1.4 "Mechanische" Auswertung von Formeln.- 4.2.1.5 Zur Bedeutung der Begriffe "wahr" und "falsch".- 4.2.1.6 Paradoxa der Aussagenlogik.- 4.2.2 Prädikatenlogik 1. Stufe.- 4.2.2.1 Formale Sicht der Prädikatenlogik.- 4.2.2.2 Juristische Anwe

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