Beschreibung
Die vierbändige Publikation untersucht nicht nur die Arbeit der Reichsbauverwaltung 1933-1945. Sie nimmt ein breites Spektrum des Bausektors in den Blick: Wohnungsbau, Wohnungswirtschaft, Städtebau, Altstadtumbau und Neustadtplanungen, aber auch Bauten für die Infrastruktur, für das Militär und für die Rüstungsindustrie. Wie das NS-Regime solche Bauprojekte für die Propaganda nach innen und außen nutzte, wird ebenfalls behandelt. Besondere Beachtung findet das Baugeschehen als Teil der NS-Vernichtungspolitik in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslagern; ebenso das Gebiet der Raumplanungen, mit denen die besetzten Gebiete im Osten neu strukturiert und im Sinne der NS-Ideologie umgestaltet werden sollten. Die Publikation richtet den Blick auch auf die Zeit nach 1945 in den beiden deutschen Nachfolgestaaten und fragt nach der institutionellen Verortung des Politikfelds 'Bauen', nach den personellen Kontinuitäten und Brüchen sowie dem denkmalpflegerischen Umgang mit den baulichen Relikten der NS-Zeit.
Autorenporträt
2017 setzte die damalige Bundesbauministerin Barbara Hendricks eine Unabhängige Historikerkommission ein, die das Forschungsprojekt konzipiert und fortlaufend begleitet hat. Zur UHK gehörten: Wolfgang Benz, Tilman Harlander, Elke Pahl-Weber, Wolfram Pyta, Adelheid von Saldern, Wolfgang Schäche und Regina Stephan. Seit Gründung des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen 2021 mit der Ministerin Klara Geywitz arbeitete die Kommission in diesem Bereich.
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