Beschreibung
Der Volksaufstand der Mehrheit des tunesischen Volkes auf der Suche nach Freiheit und Gerechtigkeit im Dezember 2010, der in weniger als einem Monat den Sturz des seit dem 7. November 1987 bestehenden politischen Regimes bewirkte, machte die Zerbrechlichkeit einer Macht deutlich, die mehr gefürchtet als respektiert wurde und folglich weniger stark war, als sie zu sein schien. Mit der Strenge und Objektivität, die eine akademische Arbeit erfordert, weit entfernt von jeglicher Voreingenommenheit, jeglichem engstirnigen Denken, analysiert Lassaad Bennour mit einem luziden und subtilen Auge die Dichotomie zwischen dem offiziellen Diskurs, der die Menschenrechte "feiert", und den täglichen und wiederholten Verletzungen eben dieser Rechte. Dieses Buch, dessen Autor der erste war, der den "tunesischen Frühling" viele Jahre vor seinem Einsetzen heraufbeschwor, untersucht mit Originalität, Beispielen und anderen Zeugnissen die Vorgehensweise der Behörden in Bezug auf die Freiheiten und wirft ein neues Licht auf einen wichtigen Teil der rechtlichen und politischen Geschichte des post-unabhängigen Tunesiens.
Autorenporträt
Lassaad Bennour, Rechtsanwalt und ehemaliger Berater des Justizministers, wurde 1966 in Tunis geboren. Er studierte Jura in Frankreich am Institut Louis Favoreu-Groupe d'études et de recherches comparées sur la justice constitutionnelle (ILF-GERJC) und am Centre d'études et de recherches internationales et communautaires (CERIC).
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