Spannungsrißkorrosion an Polyamid- und Polyester-Multifilamentgarnen

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Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen 2622 – Fachgruppe Textilforschung

ISBN: 3531026224
ISBN 13: 9783531026220
Autor: Valk, Giselher
Verlag: Springer VS
Umfang: vi, 125 S., 49 s/w Illustr., 125 S. 49 Abb.
Erscheinungsdatum: 01.01.1977
Auflage: 1/1977
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 5538890 Kategorie:

Beschreibung

1. Zehn handelsübliche Polyamid-Multifilamentgarne (3 aus PA-6 und 7 aus PA-66) unterschiedlicher Herkunft wurden hinsichtlich ihrer Anfälligkeit gegen Spannungsriß­ korrosion untersucht. Dabei wurde den Parametern a) Behandlungsdauer b) Behandlungsternperatur c) Druck bei der Behandlung d) Faserfeinheit e) pH-Wert des Behandlungsbades f) UV-Lichtbestrahlung g) Zusätze zum Behandlungsbad (Metallionenkonzen­ tration) h) Faservorgeschichte i) Fadenzugkraft bei der Behandlung besondere Aufmerksamkeit gewidmet. 2. Vier der zehn Polyamid-Multifilamentgarne (1 aus PA-6 und 3 aus PA-66) zeigten bei spannungsloser Behandlung im 02-gesättigten Wasserbad von pH 8,2 bei einer Bad­ temperatur von 80 oe nach Behandlungszeiten von 10 - 27 h Spannungsrisse. Als Indikator für das Auftreten der Spannungsrisse wurde die Veränderung der Höchstzugkraft, der Höchstzugkraft­ dehnung und der partiellen Zugarbeit (5 - 10 % Dehnung) benutzt. Der empfindlichste Indikator ist die Abnahme der Höchstzugkraftdehnung. Sobald sie mehr als 40 % ab­ gefallen war, konnten immer unter dem Lichtrnikroskop bei 360-facher Vergrößerung Spannungsrisse beobachtet werden. 3. Unter Atrnosphärendruck stellt die Badternperatur von 80 oe ein Betriebsoptimum dar. Dies erklärt sich aus der gegen­ läufigen Temperaturabhängigkeit der Sauerstofflöslichkeit in Wasser und des Diffusionskoeffizienten von Wasser in Polyamid. - 2 - 4. Sobald der Druck - und damit auch die Sauerstoffkonzen­ tration - erhöht wird, werden die o.a. Polyamid-Multi­ filamentgarne sowohl mit steigender Temperatur (unter­ sucht wurden Temperaturen bis 130 °C) als auch mit höheren Drucken (untersucht wurden Drucke bis p = 5 4,5.10 Pa) schneller geschädigt, wobei die Temperatur die größere Relevanz hat.

Herstellerkennzeichnung:


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E-Mail: juergen.hartmann@springer.com

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