Einschwingvorgänge Gegenkopplung, Stabilität

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Theoretische Grundlagen und Anwendungen

ISBN: 3642926339
ISBN 13: 9783642926334
Autor: Peters, J
Verlag: Springer Verlag GmbH
Umfang: xvi, 184 S.
Erscheinungsdatum: 28.02.2012
Auflage: 1/2012
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 5650579 Kategorie:

Beschreibung

Das vorliegende Buch hat sich aus der in ihm enthaltenen engeren Aufgabe entwickelt, den gegengekoppelten Verstarker zu behandeln. Diese Aufgabe ist etwas zwiespaltig: Zunachst soUte eine Darstellung der Moglichkeiten und Grenzen in der Anwendung der Gegenkopplung entstehen, welche als brauchbarer Leit­ faden fiir die Praxis dienen konnte; gleichzeitig vertragt der gegengekoppelte Verstarker nicht die naherungsweise Behandlung, wie sie sonst in der Nachrichten­ technik iiblich ist. Die Stabilitatsbedingungen erzwingen streng richtige Betrach­ tungen. Wer einen gegengekoppelten Verstarker bauen will, steht vor einer mehr­ fachen Schwierigkeit: Er fangt mit einem hicht gegengekoppelten Verstarker an, wobei er hofft, die zu groBen urspriinglichen Fehler durch eine entsprechende Gegenkopplung herahsetzen zu konnen. Das gelingt aber nur dann, wenn der Verstarker nach Schlie Ben der Gegenkopplung stabil bleibt. Zwar kann man stabilisierende Glieder in den Gegenkopplungskreis einbauen; sie verschlechtern aber wieder die Wirksamkeit der Gegenkopplung. namentlich in der Nahe der Grenzfreq uenzen. Dem Urheber eines Gegenkopplungskreises fehlt eine Beschreibung derjenigen Moglichkeiten, die er im Rahmen der Stabilitat erwarten kann. und eine An­ gabe iiber den dahin fiihrenden Weg. Zwar gibt es Stabilitatskriterien. Aber es ist leichter und einfacher, am Verstarker selbst zu priifen, ob er stabil ist oder mit welcher Frequenz er schwingt, als deshalb erst einmal den Gegenkopplungskreis aufzuschneiden, urn auf Umwegen zum gleichen Ergebnis zu gelangen.

Autorenporträt

InhaltsangabeErstes Kapitel. Allgemeine statische und dynamische Eigenschaften linearer Übertragungssysteme.- Einführung.- A. Statische Eigenschaften bei Schwingungen.- I. Komplexes Rechenverfahren.- II. Komplexer Übertragungsfaktor.- III. Komplexes Übertragungsmaß.- B. Komplexe Frequenzen.- I. Komplexe Darstellung gedämpfter Schwingungen.- II. Übertragungsfaktor und Übertragungsmaß bei komplexen Frequenzen.- 1. Übertragungsfaktor.- 2. Übertragungsmaß.- III. Freie Schwingungen.- IV. Allpaßfreie Systeme und Allpässe.- 1. Allpaßfreie Systeme und Allpässe im Nullstellen-Pol-Diagramm.- 2. Die physikalische Ursache der Allpaßeigenschaften.- V. Gewinnung neuer Übertragungssysteme durch Frequenztransformation.- 1. Der Schluß von Tiefpaß- auf Bandpaß-Eigenschaften.- 2. Umwandlung eines Tiefpasses in einen Bandpaß.- C. Funktionentheoretische Zusammenhänge.- I. Analytische Funktionen.- II. Sätze der Funktionentheorie.- 1. Der Cauchysche Integralsatz.- 2. Die Cauchysche Integralformel.- III. Der Übertragungsfaktor im Lichte der Funktionentheorie.- 1. Analogiebetrachtungen.- a) Entsprechungen zwischen Größen in der Frequenzebene und in der Strömungsebene.- b) Der elektrolytische Trog.- 2. Integrationen in der komplexen Frequenzebene.- a) Der Widerstands-Flächen-Satz.- b) Der Phasen-Flächen-Satz.- c) Der Satz von der Fläche unter dem Betrag.- d) Beziehungen zwischen Betrag und Phase.- e) Der Ortskurven-Satz.- D. Dynamische Eigenschaften.- I. Fourier-Transformation.- 1. Periodische Vorgänge.- 2. Nichtperiodische Vorgänge.- II. Laplace-Transformation.- 1. Das Rechenverfahren.- 2. Die 𝔏-Transformation in physikalischer Betrachtung.- 3. Funktionentheoretische Zusammenhänge.- a) Einfache Pole.- b) Mehrfache Pole.- III. Darstellung von Vorgängen durch Nullstellen und Pole.- 1. Einschalten.- 2. Ein- und Ausschalten.- 3. Der zusammengesetzte Vorgang.- 4. Übertragung beliebiger Vorgänge.- IV. Kennzeichnung eines Übertragungssystems durch seine dynamischen Eigenschaften.- 1. Einzelnes Übertragungssystem.- 2. Hintereinanderschaltung von Übertragungssystemen.- 3. Ausgewählte Übertragungssysteme.- V. Frei wählbare Anforderungen an Übertragungssysteme.- E. Trägerfrequente Systeme.- I. Übertragung der Einhüllenden des Trägers.- II. Modulation der Frequenz des Trägers.- III. Demodulation.- IV. Rückführung eines T. F.-Systems auf ein äquivalentes N. F.-System.- F. Zusammenfassung.- Zweites Kapitel. Übertragungsfaktoren von passiven und aktiven Systemen.- Einführung.- A. Aufstellen eines Gleichungssystems.- I. Die Knotenanalyse.- 1. Das Netzwerk.- 2. Gleichgewicht zwischen Strömen und Spannungen.- 3. Zerlegung eines Netzwerkes in parallelgeschaltete Netzwerke.- II. Das lineare Gleichungssystem.- 1. Analyse eines kopplungsfreien passiven Netzwerkes.- 2. Analyse eines Netzwerkes mit induktiver Kopplung.- 3. Analyse von Röhrenschaltungen.- B. Rückübersetzung einer Leitwertmatrize in eine Schaltung.- I. Grenzen für die Realisierbarkeit einer Matrix.- 1. Grenzen für den Ohmschen und kapazitiven Anteil.- 2. Grenzen für den induktiven Anteil.- II. Die Realisierung von Leitwertmatrizen.- 1. Ohmsche, kapazitive und kopplungsfreie induktive Matrizen.- 2. Der Röhrenanteil.- C. Transformationen.- I. Wahl eines anderen Bezugsknotens.- 1. Gleichungssystem ohne Bezugsknoten.- 2. Transformation auf einen neuen Bezugsknoten.- II. Berechnung von Netzwerkgrößen.- 1. Transformation in eine Widerstandmatrix.- 2. Beschränkung des Gleichungssystems auf wirklich angeschlossene Knoten.- III. Das Aufsuchen äquivalenter passiver Schaltungen.- 1. Definition äquivalenter passiver Netzwerke.- 2. Ableitung der Transformationsformel.- 3. Anwendung der äquivalenten Transformation.- D. Übertragungsfaktoren von Schaltungen mit Röhren.- I. Zerlegung der Matrix entsprechend den technischen Bestandteilen.- II. Entwicklung nach aktiven Elementen.- 1. Entwicklung der Determinante.- 2. Entwicklung des Übertragungsfaktors.- 3. Determinanten bei Schaltungen ohne Gegenkopplung.- III. Der Übertragungsfakto

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