Membrane-based Enthalpy Exchangers

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Berichte aus der Verfahrenstechnik

ISBN: 3844052291
ISBN 13: 9783844052299
Autor: Koester, Sebastian Markus
Verlag: Shaker Verlag GmbH
Umfang: 112 S., 68 Illustr.
Erscheinungsdatum: 04.05.2017
Auflage: 1/2017
Produktform: Kartoniert
Einband: Paperback

The comfort within residential buildings is often related to indoor climate conditions. However, sufficient air quality can only be guaranteed if ventilation rates exceed minimum standards. In most cases this is realized by window ventilation, a process accompanied by a tremendous loss of energy. Applying modern building ventilation systems instead, is a promising approach to reduce losses and enhance sustainability. The reason is that building ventilation systems make use of energy recovery devices. In air-to-air heat exchangers, discharged and fresh air get in contact via impermeable exchanger plates. Here, energy recovery is limited to sensible heat. Substituting the exchanger plates with water vapor permeable membranes, makes the device also capable of recovering latent heat (in terms of water vapor). Such devices are called membrane-based enthalpy exchangers. Efficiency is typically a function of fluid dynamics, material properties and process parameters. The scope of this thesis is to describe the governing parameters, identify transport limitations and point out potential solutions to successfully tackle such limitations.

Artikelnummer: 2247009 Kategorie:

Beschreibung

Der Komfort in Gebäuden ist eng verknüpft mit der Luftqualität des Innenraums. Nur unter Einhaltung definierter Luftwechselraten ist eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff gewährleistet. Aus energetischer Sicht bietet dieser Lüftungsvorgang großes Optimierungspotential. Während bei Fensterlüftung die Energie der Abluft verloren geht, besteht in geregelten Wohnraumlüftungsanlagen die Möglichkeit zur Energierückgewinnung. Hierbei werden Ab- und Zuluft miteinander in Kontakt gebracht, ohne die beiden Luftströme zu vermischen. Im Fall von Wärmetauschern wird dieser Kontakt über eine Metall- oder Kunststoffplatine herbeigeführt. Ersetzt man die Platinen durch Membranen, ist zusätzlich ein Austausch von Feuchte möglich. Solche Systeme bezeichnet man als membranbasierte Enthalpietauscher. Während das Verhalten von Wärmetauschern durch die spezifische Oberfläche und die Fluiddynamik entlang der Tauscherplatinen dominiert wird, hängt die Effizienz der Enthalpietauscher zusätzlich von den Membran- und Prozessparameter ab. Das Ziel dieser Arbeit besteht nunmehr in der Identifizierung limitierender Transportwiderstände und der Erschließung von Lösungsansätzen um diese zu überwinden. Zu diesem Zweck wird zunächst der Einfluss der Wasserdampfaktivität auf das Übertragungsverhalten von Polymermembranen untersucht. In Reinstoffexperimenten wird gezeigt, dass die Wasserdampfaktivität der Feed- und Permeatseite gleichermaßen das Verhalten der selektiven Schicht beeinflussen. Im Anschluss werden leistungsmindernde Effekte von Strömungsgrenzschichten und Supportstrukturen mit Hilfe von Mischgasexperimenten evaluiert. Während der Einfluss des Membransupports vom verwendeten Material abhängt, führt die Strömungsgrenzschicht materialunspezifisch zu einer Reduzierung des Übertragungsverhaltens. Diesem Effekt wird mit Hilfe sogenannter Membranspacer entgegengewirkt. Der Nutzen solcher Materialien wird anhand erster Prototypentests verdeutlicht. Eine modelltechnische Beschreibung des Wärme- und Stofftransportes verschafft zudem Einblick in das bestehende Optimierungspotential. Hierbei werden sowohl Membran- als auch Grenzschichtwiderstände betrachtet. Abschließend wird die Wirtschaftlichkeit eines Spacereinsatzes in einer Fallstudie untersucht. Auf Basis experimenteller Daten wird gezeigt, dass das Einsparpotential von zahlreichen Faktoren wie den Außenluftbedingungen, der Befeuchtungstechnologie und der Entwicklung des Energiepreises abhängt. Wenngleich die Evaluierung membranbasierter Enthalpietauscher im Fokus der Untersuchungen steht, lassen sich Erkenntnisse und experimentelle Vorgehensweisen auch auf andere Prozesse übertragen. Aktivitätsabhängige Permeabilitäteten sind für technische Be- und Entfeuchtungsprozesse ebenso wichtig wie für die Entwicklung hochwertiger Funktionskleidung. Erkenntnisse und experimentelle Vorgehensweisen zur Untersuchung der Grenzschichtwiderstände könnten (bei fortschreitender Materialoptimierung) zudem in anderen Gaspermeationsverfahren an Bedeutung gewinnen.

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Am Langen Graben 15a
52353 Düren
DE

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