Beschreibung
Die intravenöse Morphin-Titration ist ein interessantes Therapieverfahren zur Behandlung schwerer akuter Schmerzen in der Notaufnahme. Trotz der verschiedenen vorgeschlagenen Therapiemodelle gibt es jedoch bis heute kein universelles Titrationsregime. Es wurde beschlossen, die Wirksamkeit und Sicherheit von zwei Morphin-Titrationsprotokollen für Notfälle im Rahmen einer prospektiven, randomisierten, kontrollierten Doppelblindstudie zu vergleichen. Die Patienten wurden in zwei Gruppen A und B randomisiert, die einen anfänglichen Morphinbolus von 0,05 mg/kg intravenös erhielten und dann je nach Randomisierung alle 5 Minuten entweder eine Titration von 0,05mg/kg (Protokoll A) oder eine Titration von 0,025mg/kg (Protokoll B) erhielten. Der primäre Endpunkt war der VAS nach 30 Minuten, wobei kein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Gruppen festgestellt wurde. Die am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen waren Übelkeit, gefolgt von Erbrechen in beiden Gruppen, wobei die Nebenwirkungen in Gruppe A stärker ausgeprägt waren. Diese Ergebnisse sollten durch weitere prospektive Studien bestätigt werden.
Autorenporträt
OLFA DJEBBI, médico coronel, professor associado em medicina de urgência, professor na Faculdade de Medicina de Tunis e na Escola de Saúde Militar de Tunis e praticante no Hospital Militar de Primeira Instrução de Tunis. Licenciado em pedagogia médica e metodologia de investigação.
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