Traumatischer Schock und die Lunge

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Gefäßschädigung und Volumentherapeutika im Experiment, Anaesthesiologie und Intensivmedizin Anaesthesiology and Intensive Care Medicine 166

ISBN: 3540139419
ISBN 13: 9783540139416
Autor: Sturm, J A
Verlag: Springer Verlag GmbH
Umfang: xii, 120 S., 7 s/w Illustr., 120 S. 7 Abb.
Erscheinungsdatum: 01.01.1985
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

InhaltsangabeFragestellung.- Stand der Forschung.- Ödemformen.- Hochdrucködem.- Permeabilitätsödem.- Grundlagen der Flüssigkeitsbewegungen zwischen Kapillare und Interstitium der Lunge.- Starling-Gleichung – Wasserfluß.- Gleichung von Kedem und Katchalski – Teilchenfluß.- Größe der Konstanten.- Volumen- und Teilchenflüsse und deren Beeinflussung.- Die Verteilung der Proteine (intravasal und extravasal): Lymphe-Plasma-Verhältnis.- Die Beschaffenheit des Interstitiums und der Einfluß auf die Flüssigkeits- und Proteinbewegungen.- Permeabilität der Kapillarmembranen.- Definition der Permeabilität.- Sicherheitsmechanismen bei gesteigerter Permeabilität.- Erfassung einer Permeabilitätsstörung.- Statische Meßverfahren.- Dynamische Meßverfahren.- Permeabilitätsschäden nach Schock.- Hämorrhagischer Schock.- Traumatisch-hämorrhagischer Schock.- Volumentherapie nach Schock.- Klinische Studien.- Experimentelle Befunde.- Untersuchungen mit der Bestimmung des Lungenwassers.- Studien mit dem Schafmodell nach Staub.- Material und Methodik.- Narkose.- Beatmung.- Katheter.- Präparation zur Gewinnung der Lungenlymphe.- Bestimmung des extravaskulären Lungenwassers.- Versuchsprotokoll.- Untersuchungen.- Hämodynamik.- Errechnung der Kreislaufgrößen.- Lungenfunktion.- Hämatologische Parameter.- Biochemische Parameter.- Statistik.- Ergebnisse.- Tiergruppen.- Versuchsablauf.- Vorbereitung und Basiszeit.- Schock.- Therapie.- Hämodynamik.- Blutdrücke.- Herzfrequenz.- Herzleistung.- Kreislaufwiderstände.- Pulmonale Lymphe.- Beschaffenheit.- Lymphmenge.- Proteine in Lymphe und Plasma.- Gesamtproteine.- Albumine.- Cholinesterase.- Clearance.- Proteinclearance.- Clearance der Plasmaalbumine.- Clearance der Cholinesterase.- Blutbild.- Hämoglobin.- Hämatokrit.- Lungenfunktion.- Extravaskuläres Lungenwasser.- Diskussion.- Tiermodell und Versuchsprotokoll.- Tiermodell.- Versuchsprotokoll.- Diskussion der Befunde in der Schockphase.- Reaktionen von Herz und Kreislauf.- Extravaskuläres Lungenwasser.- Lungenfunktion.- Flüssigkeits- und Proteinbewegungen.- Permeabilitätsberechnung.- Diskussion der Befunde in der Therapiephase.- Reaktionen von Herz und Kreislauf.- Extravaskuläres Lungenwasser.- Lungenfunktion.- Flüssigkeits- und Proteinbewegungen.- Die Auswirkungen der unterschiedlichen Volumentherapie – Kapillarmembran und Interstitium.- Bedeutung für die Klinik.- Zusammenfassung.- Literatur.

Artikelnummer: 386624 Kategorie:

Beschreibung

Noch vor 40 Jahren verstarben 90% aller Unfalltoten innerhalb der ersten 24 h nach dem Un­ fall (Kirschner 1938). Dieses Bild hat sich durch Einfuhrung der Schockbehandlung, die Ent­ wicklung des Rettungswesens und die Anwendung ausgereifter Operationsverfahren v6llig ge­ wandelt. Der Tod der Schwerstverletzten tritt nur noch in seltenen Hillen unmittelbar nach dem Unfall im irreversiblen Schock mit Herzkreislaufversagen oder im Nierenversagen ein (Baue 1975; Mittermayer 1973, 1977). Die jetzige Situation hat jedoch die Vorhersagen von Churchill (1947) bestatigt, dafll nach Ausmerzen schwacher Kettenglieder in der "UberIebenskette" der SchwerverIetzten mit dem Auftreten neuer Probleme zu rechnen seL An die Stelle der "schwachen Punkte" friiherer Zeiten ist in den 60er Jahren das Versagen der Lunge nach schwerem Trauma getreten. Trotz gro£er Anstrengungen in Diagnostik und Therapie hat sich seit den ersten klassi­ schen Berichten liber das posttraumatische Lungenversagen von Ashbaugh et al. (1967), Mosely u. Doty (1970), Powers et al. (1970), Pontoppidan et al. (1972), Barnes u. Merendino (1972), Blaisdell (1973), und Blaisdell u. Schlobohm (1973) nichts daran geandert, dafll diese Erkran­ kung die haufigste Todesursache nach schwerem Trauma und Schock ist. Die Vielzahl der friiher verwendeten Bezeichnungen wie Schocklunge, RespiratorIunge u. a. wird heute unter dem Oberbegriff "adult respiratory distress syndrom"(ARDS) zusammengefa£t(BlaisdellI973). Je nach Schweregrad und Stadium werden unterschiedliche Letalitatszahlen angegeben. Divertie (1982) beziffert die Letalitat nach Eintritt eines Lungenversagens auf mehr aIs 50%.

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