Intraoperative Autotransfusion

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Untersuchungen zur Effektivität und Qualität der Aufarbeitung gewaschener, autologer Erythrozyten, Anaesthesiologie und Intensivmedizin Anaesthesiology and Intensive Care Medicine 183

ISBN: 3540159266
ISBN 13: 9783540159261
Autor: Paravicini, D
Verlag: Springer Verlag GmbH
Umfang: xiv, 90 S., 10 s/w Illustr., 90 S. 10 Abb.
Erscheinungsdatum: 01.01.1986
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 411558 Kategorie:

Beschreibung

"Der Tatsache, d~ jede Transfusion fremden Blutes naturgemaE eine ,Fehltransfusion' sein muE, wird im allgemeinen zu wenig Bedeutung beigemessen". Dieser Satz eines namhaften deutschen Trasfusionsme­ diziners verlangt es, von uns ernst genommen zu werden, denn in der Tat kann trotz Beachtung der ABO-Blutgruppen, der Rhesusgruppen und eventueller Untergruppen das Blut eines Spenders mit dem des Empfangers nahezu nie absolut identisch sein. Dies ist einer der Beweg­ grtinde, die in der jilngeren Vergangenheit zu einer gewissen Renaissance der intraoperativen Autotransfusion gefiihrt haben. Dariiber hinaus gilt als sicher, d~ durch Blutgaben tibertragbare Infektionskrankheiten wie Transfussionshepatitis, Zytomegalie- und Epstein-Barr-Virus-Erkran­ kungen sowie die derzeit viel diskutierte Erkrankung AIDS durch Auf­ arbeitung und Retransfusion des korpereigenen Blutes wenn nicht ganzlich verrnieden, so doch zumindest vermindert werden konnen. Die praoperative Blutentnahme, evtl. in Verbindung mit Tiefkiihl­ konservierung von Frischplasma und/oder Erythrozyten, die isovolii­ mische Hamodilution, aber auch erganzende Verfahren, wie z. B. kilnst­ liche Hypotension sind geeignet, den intraoperativen Fremdblutbedarf zu reduzieren. Solange der Einsatz kilnstlicher sauerstofftransportieren­ der Losungen noch den Forschern und nicht den Klinikern vorbehal­ ten bleibt, kann die intraoperative Autotran~fusion als ein sinnvolles alternatives oder erganzendes Verfahren der Fremdbluteinsparung an­ gesehen werden.

Autorenporträt

Inhaltsangabe1 Einleitung.- 2 Konkurrierende Verfahren zur intraoperativen Autotransfusion.- 2.1 Fremdbluttransfusion.- 2.2 Künstliche, sauerstofftransportierende Lösungen.- 2.2.1 Stromafreie Hämoglobinlösungen.- 2.2.2 Fluorokarbone.- 2.3 Nichtintraoperative Autotransfusionsverfahren.- 2.3.1 Präoperative Entnahme von Eigenblut.- 2.3.2 Isovolämische Hämodilution.- 2.4 Kontrollierte Hypotension.- 3 Historischer Überblick über die intraoperative Autotransfusion.- 3.1 Autotransfusion mit einfachen Hilfsmitteln.- 3.2 Maschinelle intraoperative Autotransfusion.- 3.2.1 Systeme ohne Aufarbeitung des gewonnenen Materials.- 3.2.2 Systeme mit Zellseparation und Waschvorgang.- 4 Tierexperimentelle Untersuchungen zur Qualität autologer Erythrozyten.- 4.1 Überlebenszeit der Erythrozyten nach intraoperativer Autotransfusion.- 4.1.1 Material und Methodik.- 4.1.2 Ergebnisse.- 4.2 O2-Transportkapazität autologer Erythrozyten während und nach intraoperativer Autotransfusion.- 4.2.1 Material und Methodik.- 4.2.2 Ergebnisse.- 5 Klinische Untersuchungen zur Anwendung der intraoperativen Autotransfusion in der operativen Medizin.- 5.1 Untersuchungen zur Morphologie autologer Erythrozyten.- 5.1.1 Material und Methodik.- 5.1.2 Ergebnisse.- 5.2 Beseitigung des Antikoagulans aus dem gewonnenen Eigenblut.- 5.2.1 Material und Methodik.- 5.2.2 Ergebnisse.- 5.3 Blutchemische Untersuchungen während der Aufbereitung autologer Erythrozytenkonzentrate.- 5.3.1 Material und Methodik.- 5.3.2 Ergebnisse.- 6 Klinische Untersuchungen: Spezielle Fragestellungen zur Anwendung der intraoperativen Autotransfusion bei orthopädischen Operationen.- 6.1 Operationen in infiziertem Gebiet.- 6.1.1 Material und Methodik.- 6.1.2 Ergebnisse.- 6.2 Elimination antibiotikahaltiger Spüllösung aus dem gewonnenen Eigenblut.- 6.2.1 Material und Methodik.- 6.2.2 Ergebnisse.- 6.3 Effektivität der intraoperativen Autotransfusion bei orthopädischen Operationen.- 6.3.1 Material und Methodik.- 6.3.2 Ergebnisse.- 7 Diskussion.- 7.1 Qualität von gewaschenen, autologen Erythrozytenkonzentraten.- 7.1.1 Verhalten der autologen Erythrozyten.- 7.1.2 Verhalten des Lösungsmediums.- 7.2 Effektivität der Aufarbeitung gewaschener, autologer Erythrozytenkonzentrate.- 7.2.1 Intraoperative Bilanzierung.- 7.2.2 Intra-und postoperative Bilanzierung.- 7.3 Ansätze zur Verbesserung des Autotransfusionssystems.- 7.3.1 Optimierung des Aufsaugvorgangs und der Antikoagulation.- 7.3.2 Direkte Retransfusion ohne Aufarbeitung.- 7.3.3 Verkürzung der Aufarbeitungszeit.- 8 Schlußfolgerungen und Zusammenfassung.- 9 Literatur.- 10 Sachverzeichnis.

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