Metalepse im Werk von Günter Grass

Lieferzeit: Lieferbar innerhalb 14 Tagen

54,99 

Eine Analyse der narrativen Struktur in sechs ausgewählten Romanen (1961-2010)

ISBN: 3476048322
ISBN 13: 9783476048325
Autor: Gobyn, Saartje
Verlag: J.B. Metzler Verlag GmbH
Umfang: xv, 293 S., 1 s/w Illustr., 293 S. 1 Abb.
Erscheinungsdatum: 29.01.2019
Auflage: 1/2019
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Günter Grass hat sein Leben lang versucht, Grenzen zu überspringen und profiliert sich seit dem Anfang seiner künstlerischen Laufbahn als provokanter Grenzgänger zwischen zahlreichen ,Welten‘, ohne diesen eindeutig zuzugehören. Saartje Gobyn zeigt auf, dass Grass auch innerhalb seiner Romane Grenzen überspringt, was in der Grassforschung bisher kaum bemerkt wurde. Weder Grass‘ Figuren noch seine Erzähler sind an ihre ,Welten‘, in denen sie entworfen werden, gebunden. Sie bewegen sich frei durch die Romanwelten hindurch und erzeugen so häufig Metalepsen: alogische Überschreitungen zwischen der dargestellten Welt und der Welt, in der die Darstellung kreiert wird. Form und Funktion solcher Metalepsen werden in dieser Arbeit analysiert. Der Inhalt Die narrative Metalepse und ihre textuellen Effekte Grass‘ Erzähltechnik Ich, Pilenz, was tut mein Vorname zur Sache: Katz und Maus Ich, das bin ich jederzeit: Aus dem Tagebuch einer Schnecke, Der Butt, Die Rättin Es war einmal ein Vater: Die Box, Grimms Wörter. Eine Liebeserklärung Die Zielgruppen Dozierende und Studierende der Literatur und Kulturwissenschaften sowie der Germanistik Germanisten, Literatur und Kulturwissenschaftler Die Autorin Dr. Saartje Gobyn promovierte bei Prof. Dr. Benjamin Biebuyck in der Forschungsgruppe Deutsche Literatur, Fachbereich Literaturwissenschaft, an der Universität Gent, Belgien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Zeitgenössische Literatur, Narratologie, Metalepsis und Metafiktionalität/Metareferentialität.

Artikelnummer: 6155314 Kategorie:

Beschreibung

Günter Grass hat sein Leben lang versucht, Grenzen zu überspringen und profiliert sich seit dem Anfang seiner künstlerischen Laufbahn als provokanter Grenzgänger zwischen zahlreichen ,Welten', ohne diesen eindeutig zuzugehören. Saartje Gobyn zeigt auf, dass Grass auch innerhalb seiner Romane Grenzen überspringt, was in der Grassforschung bisher kaum bemerkt wurde. Weder Grass' Figuren noch seine Erzähler sind an ihre ,Welten', in denen sie entworfen werden, gebunden. Sie bewegen sich frei durch die Romanwelten hindurch und erzeugen so häufig Metalepsen: alogische Überschreitungen zwischen der dargestellten Welt und der Welt, in der die Darstellung kreiert wird. Form und Funktion solcher Metalepsen werden in dieser Arbeit analysiert.

Autorenporträt

Dr. Saartje Gobyn promovierte bei Prof. Dr. Benjamin Biebuyck in der Forschungsgruppe Deutsche Literatur, Fachbereich Literaturwissenschaft, an der Universität Gent, Belgien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Zeitgenössische Literatur, Narratologie, Metalepsis und Metafiktionalität/Metareferentialität.

Herstellerkennzeichnung:


J.B. Metzler Verlag GmbH in Springer Science + Business Medi
Werastr. 21-23
70182 Stuttgart
DE

E-Mail: juergen.hartmann@springer.com

Das könnte Ihnen auch gefallen …