Beschreibung
Günter Herburger zeigt sich auch in den hier versammelten Gedichten/Texten als jemand, für den nur wenig endgültig ist. Ob er von Verwandten, Freunden und über politische Probleme spricht, oder ob er die maßlose Zerstörung als "Begradigung der Natur" bezeichnet: in all seinen Gedichten mischen sich Trauer und Hoffnung. Beklagt wird, was unwiederbringlich verging und abstirbt, verlangt wird, was noch zu erreichen ist. Sowohl "Sprachartisten" (Schriftsteller*innen) wie auch "Laien" (Leser*innen) wählten Gedichte/Texte für dieses Bändchen aus und schrieben einen Begleittext dazu; einige berichten auch von Begegnungen mit Günter Herburger.
Autorenporträt
Jürgen Klingel - geboren 1946, aufgewachsen in der schwäbischen Provinz. 8 Jahre Volksschule,Werkzeugmacherlehre: Erfahrungen mit naziaffinen Lehrern und Lehrmeistern, aber auch mit freundlichen, klugen Arbeitskollegen. Zweiter Bildungsweg, Sozialarbeit, Lehrer. Viele Jahre Grundschullehrer auf der Schwäbischen Alb. Mitarbeit in der "Vereinigung der Verfolgen des Naziregimes", friedensbewegt, viele Jahre Kriegsdienstverweigerungsberatung. Heute immer mehr an ökologischen Themen interessiert, die verheerenden Verwüstungen weltweit verstören, machen rat- und fassungslos.
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