Beschreibung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Beziehung zwischen Ubuntu und den Menschenrechten im mosambikanischen Kontext und regt zu einer philosophischen Reflexion über Menschenwürde, soziale Anerkennung und Wiedereingliederung in die Gemeinschaft an. Ausgehend von afrikanischen Erkenntnistheorien diskutiert die Studie die Grenzen eurozentrischer Interpretationen der Menschenrechte und verteidigt Ubuntu als afrikanisches ethisches Fundament, das auf menschlicher Interdependenz, Solidarität und gemeinschaftlicher Verantwortung basiert. Die Untersuchung befasst sich mit Fragen des Rechtspluralismus, der sozialen Ausgrenzung, der restaurativen Justiz, der Ethik der Fürsorge und der Wiedereingliederung schutzbedürftiger Gruppen in Mosambik. Das Buch analysiert zudem die historischen Herausforderungen der Menschenrechte von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart und hebt dabei die Auswirkungen sozialer Ungleichheiten, bewaffneter Konflikte und institutioneller Schwächen hervor. Es wird der Schluss gezogen, dass Ubuntu wichtige Beiträge zum Aufbau einer mosambikanischen Menschenrechtspraxis leistet, die auf die Humanisierung sozialer Beziehungen, auf Gemeinschaftsgerechtigkeit und auf die Wiederherstellung der Menschenwürde ausgerichtet ist.
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