Paradiesvogelschiß

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19,90 

Gedichte

ISBN: 3498057820
ISBN 13: 9783498057824
Autor: Rühmkorf, Peter
Verlag: Rowohlt Verlag
Umfang: 144 S.
Erscheinungsdatum: 01.04.2008
Format: 1.5 x 22.5 x 16.4
Gewicht: 342 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden
Artikelnummer: 1321303 Kategorie:

Beschreibung

Paradiesvogelschiß - Rühmkorfs virtuose Lyrik voller Wortkunst und Sprachwitz Peter Rühmkorf, 1929 in Dortmund geboren, war ein Meister der Sprache und des Verses. In seinem Gedichtband Paradiesvogelschiß offenbart sich seine ganze Virtuosität: Er parodiert und persifliert vorgegebene Gedichtformen, kombiniert Hochsprache mit Slang und Umgangsdeutsch, reißt Wörter aus ihrem gewöhnlichen Kontext und stellt sie in neue, überraschende Zusammenhänge. Rühmkorfs Lyrik spiegelt die Nachkriegszeit und das Lebensgefühl Hamburgs wider. Liebesgedichte und Reflexionen über das Dichterhandwerk fügen sich zu einer einzigartigen Mischung. Das Raffinement seiner Verssprache sucht unter den Zeitgenossen seinesgleichen. Neben seiner Lyrik war Rühmkorf auch für seine Essays bekannt, in denen er sich mit Dichtern wie Walther von der Vogelweide und Klopstock auseinandersetzte. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Georg-Büchner-Preis. Paradiesvogelschiß zeigt eindrucksvoll, warum Rühmkorf zu den bedeutendsten deutschen Lyrikern der Nachkriegszeit zählt.

Autorenporträt

wurde am 25.10.1929 in Dortmund geboren. Er studierte von 1951-58 Germanistik und Psychologie in Hamburg und schrieb ab 1953 schrieb unter Pseudonym für den 'studentenkurier' (später 'konkret') die Kolumne 'Lyrikschlachthof'. 1958-63 Verlagslektor, 1964/65 Stipendiat der Villa Massimo in Rom. 1969/70 Gastvorlesungen in den USA, 1985/86 Gastdozent an der Universität Paderborn. Freier Schriftsteller. 1979 Erich-Kästner-Preis, 1980 Bremer Literaturpreis, 1986 Arno Schmidt-Preis, 1987 documenta-Schreiber Kassel. Rühmkorf war korrespondierendes Mitglied der Akademie der Künste der DDR und erhielt 1988 den Heinrich-Heine-Preis (DDR). Ehrendoktor der Universität Gießen 1989. Georg-Büchner-Preis 1993. Sein erster Gedichtband "Irdisches Vergnügen in g" lässt bereits die Virtuosität seiner Wortkunst erkennen: er parodiert, persifliert vorgegebene Gedichtformen, kombiniert sogenannte Hochsprache mit Slang und saloppem Umgangsdeutsch, reißt Wörter aus dem gewöhnlichen Kontext und stellt sie in neue Zusammenhänge. Das Raffinement von Rühmkorfs Verssprache ist von keinem seiner Zeitgenossen bisher erreicht. Was die Publikationsform seiner Werke angeht, bevorzugt Rühmkorf eine Mischform: Seinen Gedichtbänden gibt er Essays bei, die fast immer das Handwerk des Dichters reflektieren. "Walther von der Vogelweide","Klopstock und ich" sowie sowie "Strömungslehre I" enthalten wechselseitig sich spiegelnde Gespräche, Briefe, Aufsätze über Dichtkunst, zumal über die Modalitäten der zeitgenössischen Schriftstellerexistenz, dazu eigene Gedichte und im ersten Band auch Gedichte Walthers von der Vogelweide in der Übertragung von Rühmkorf. - "Die Jahre die Ihr kennt" kombiniert autobiographische Reminiszenzen des Autors mit eigenen Rezensionen, politischen Pamphleten und eigenen Gedichten. Seit 1999 erscheint eine Ausgabe seiner Werke. Peter Rühmkorf verstarb am 8. Juni 2008.

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