Die Kernkraftdebatte

Lieferzeit: Lieferbar innerhalb 14 Tagen

54,99 

Eine Analyse von Risikokonflikten und sozialem Wandel

ISBN: 3824441063
ISBN 13: 9783824441068
Autor: Wörndl, Barbara
Verlag: Deutscher Universitätsverlag
Umfang: 209 S.
Erscheinungsdatum: 01.01.1992
Gewicht: 279 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 344328 Kategorie:

Beschreibung

Autorenporträt

Inhaltsangabe1. Risikokonflikte und Wertwandel.- 1.1 Konzeptuelle Vorüberlegungen.- 1.2 Der Kernkraftkonflikt und Wertwandel.- 1.3 Methodische Schlußfolgerungen.- 2. Verlauf und innere Logik der Kernkraftkontroverse.- 2.1 Abriß zur Geschichte des Konflikts um die friedliche Nutzung der Kernenergie.- 2.1.1 Die Furcht vor der Atombombe und die Atomeuphorie.- 2.1.2 Der Protest gegen die Energiegewinnung aus Kernkraftwerken.- 2.1.2.1 Phase I: Die Frühzeit des Konflikts.- 2.1.2.2 Phase II: Die "heiße Phase" des Konflikts.- 2.1.2.3 Phase III: Die Beruhigung der Kontroverse.- 2.2 Der naturwissenschaftliche Streit um die Risiken der Kernenergie: Die Relativierung des naturwissenschaftlichen Geltungsanspruchs.- 2.2.1 Technikkritik: Ausdruck einer undifferenzierten Technikfeindlichkeit?.- 2.2.2 Der Diskurs: Von der (Un)Möglichkeit, die Risiken der Kernkraft technisch zu bewältigen.- 2.2.2.1 Der Dissens über das Gefahrenpotential radioaktiver Strahlung.- 2.2.2.1.1 Der Streit um Grenzwerte.- 2.2.2.1.2 Der Streit um die Nachweisbarkeit der Schäden.- 2.2.2.1.3 Die Moralisierung der Diskussion um Strahlengefahren.- 2.2.2.2 Der Dissens über das Störfallrisiko in Kernkraftwerken.- 2.2.2.2.1 Wahrscheinlichkeitsrechnungen: Wie wahrscheinlich ist die Katastrophe?.- 2.2.2.2.2 Unfallschutz gegen Störfälle in Kernkraftwerken ist (un)möglich.- 2.2.2.2.3 Die (Ohn)Macht des Technikers.- 2.2.2.3 Die Logik des Risikovergleichs.- 2.2.2.4 Ansätze für ein neues Technik-und Wissenschaftsverständnis.- 2.3 Der Streit um den ökonomischen Nutzen der Kernkraft: Von der Logik der Nutzen-maximierung zur Logik der ökologisch kontrollierten Bedürfnisbefriedigung.- 2.3.1 Die Kernkraftkritik: Fundamentalopposition gegen die Marktwirtschaft?.- 2.3.2 Der Diskurs: Von der (Un)Verzichtbarkeit der Kernenergie für wünschbare wirtschaftliche Zielsetzungen.- 2.3.2.1 Quantitative Reichtumsmehrung als Ziel - was aber sind die Mittel?.- 2.3.2.2 "Technologie als Mittel - was aber ist der Zweck?".- 2.3.2.3 Die Verbindung von qualitativen und quantitativen Wachstumszielen.- 2.3.2.3.1 Der neue "Realismus" der Kernkraftkritiker.- 2.3.2.3.2 Der neue "Idealismus" der Kernkraftbefürworter.- 2.4 Der Streit um Regelungsmodelle für Risiken und Risikokonflikte: Von der repräsentativen zur basisorientierten Demokratie.- 2.4.1 Die Kernkraftopposition: Ausdruck einer Legitimationskrise des politischen Systems?.- 2.4.2 Die Debatte um den demokratischen Gehalt der Kernkraftpolitik.- 2.4.2.1 Der Angriff auf das Machtungleichgewicht zwischen Bürger und Staat.- 2.4.2.1.1 Diganose 1: "Atomstaat".- 2.4.2.1.2 Diagnose 2: "Atomfilz".- 2.4.2.2 Der Anspruch auf basisorientierte Politikformen.- 2.4.2.2.1 Forderung 1: demokratische Mitbestimmung.- 2.4.2.2.2 Forderung 2: Information und Transparenz.- 2.4.2.3 Elemente einer neuen Streitkultur.- 2.4.2.4 Die internationale Dimension der Kernkraftkontroverse.- 3. Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlußfolgerungen.- 3.1 Konfliktverlauf.- 3.2 Konflikt und Wertwandel.- 4. Literatur.

Herstellerkennzeichnung:


Deutscher Universitätsverlag in Springer Science + Business
Tiergartenstr. 15-17
69121 Heidelberg
DE

E-Mail: juergen.hartmann@springer.com

Das könnte Ihnen auch gefallen …