Beschreibung
Auch werden diese mit Erkenntnissen der Betriebswirtschaftslehre verwechselt, die durch normative Akte zu Realitäten geworden sind, wie z. B. die Buchhaltung oder das Steuerrecht. Zusätzlich werden für jede Generation neue Führungslehren entwickelt. Es werden für sämtliche Geburtenjahrgänge (Stichwort "Millenials", Generation Z etc.) neue Führungskonzepte ausgerufen. Spezialisten entwerfen Modelle und geben diesen scheinbar normativen Charakter. Die Führungskräfte, die ja sonst den Kampf um die besten angeblich verlieren, versuchen sich mehr oder weniger daran zu halten. Neue Modelle werden aktuell beständig ersonnen und in den Markt geschoben. Diese werden minimal verändert und als originäre Neuschöpfungen verkauft. So werden die bestehenden Pathologien bedient und nicht bearbeitet, geschweige denn aufgelöst. Dies sind keine kreativen Akte, da die Ergebnisse nicht zum gegenseitigen Nutzen beitragen, sondern die Probleme lediglich perpetuieren. Dementsprechend ist die Antwort "Fünf." auf die Frage "Was ist zwei plus zwei?" nicht kreativ, sondern bestenfalls spontanes Irresein (vgl. dazu Moreno: "WHO SHALL SURVIVE"). Diese Konzepte werden auf Messen und Vorträgen HR-Managern und Personalern vorgestellt, an die die Führungskräfte diesen Teil der Verantwortung delegiert haben. Ein unhaltbarer und kostenintensiver Zustand. Es gibt aktuell viele unterschiedliche "Heilslehren", die durch die Welt gehen. So waren jüngst z. B. Begriffe wie "Resilienz", "Agilität", "digital Mindset" bis hin zum Konzept "Führungskraft als Coach" von fast hypnotischer Wirkung. Diese Führungslehren bzw. Managementmodelle verkaufen sich deshalb, weil die meisten Unternehmen ihre Hausaufgaben nicht machen. Es fehlt an guter Unternehmensführung. Gut ist die Führung u. a., wenn.
Die Führung-Due-Diligence wendet die Praxis der Due Diligence, die Teilbereiche eines Unternehmens überprüft, auf die Unternehmensführung an. Hierdurch wird eine Überprüfung des Unternehmens erreicht, die über einzelne betriebswirtschaftliche Aspekte hinausgeht und diese integriert. Diese Prüfung führt zu Leistungssteigerungen, vermindert Risiken und zeigt Chancen für erfolgreiche Führungsarbeit auf. Sie führt zu Mitarbeiterbindung und stärkt das Unternehmen im Wettbewerb, gestaltet es zukunftsfähig sowie für gute und begehrte Mitarbeiter und relevante Stakeholder attraktiv. Robert Paul Kasper ist der Begründer der humanistischen Betriebswirtschaftslehre und berät seit mehr als 30 Jahre Unternehmer und Führungskräfte. Der Diplom Betriebswirt und Master of Science der Psychotherapie ist in führenden Finanzdienstleistungsunternehmen, Spitzenorganisationen des Gesundheitswesens, Produktions- Handelsunternehmen etc. auf Inhaber, Vorstands- und Geschäftsleitungsebene und in mittelständischen Unternehmen tätig. In seiner Privatpraxis nimmt er begrenzt Klienten für Psychotherapie an. Er hat die anwendungsbezogenen wissenschaftlichen Prinzipien der modernden Unternehmensführung maßgeblich mit entwickelt. Die innovativen Verfahren und Methoden hat er in bedeutenden Organisationen erfolgreich eingeführt. In seiner Buchreihe stellt er nun diese Erkenntnisse erstmals schrittweise einem interessierten Fachpublikum vor.
Autorenporträt
ROBERT KASPER ist Begründer der humanistischen Betriebswirtschaftslehre und seit 1981 als Unternehmensberater tätig, er hat wesentliche Beiträge zur Weiterentwicklung anwendungsorientierter wissenschaftlicher Erkenntnisse im Bereich moderner Unternehmensführung geleistet. Er entwickelt praxisorientierte Verfahren und Methoden. In seiner Arbeit vereint er die betriebswirtschaftlichen Aspekte der Unternehmensführung mit der Psychologie der menschlichen Zusammenarbeit. Damit erreicht er einen Zugang, der sich klar von der Arbeitsweise anderer Beratungsunternehmen abgrenzt, indem er diese Dualität anerkennt, wertschätzt und verbindet. Als weiteren Bestandteil integriert er die Ethik der Unternehmensführung und hat hierzu ein besonderes Verfahren entwickelt. In der Bearbeitung dieser drei wesentlichen Aspekte liegt der zentrale Schlüssel zur Stärkung von Unternehmen.87 Robert Kasper studierte Wirtschaftswissenschaften, Personalentwicklung und Unternehmensführung in Deutschland, Psychologie in England, General Management in den USA und Psychotherapie in Österreich. Außerdem absolvierte er eine Ausbildung zum Psychodramaleiter und Psychodramatherapeut und betreibt eine Privatpraxis für Psychotherapie.Mit seiner Beratungstätigkeit richtet er sich an Unternehmensführungen und Unternehmen. Diese unterstützt er bei der Zusammenführung verschiedener Unternehmenskulturen, beim Aufbau stabiler Führungsstrukturen, bei der Führung von Mitarbeitern und Vorstandsgremien sowie beim Veränderungs-, Projekt- und Kompetenzmanagement. Dabei kommen Formate wie Trainings, Workshops, Prozessberatung und Einzel-beratung (Coaching) zum Einsatz.Zentral in der Arbeit sind die Fragestellungen wie: Was wollen wir erreichen? Wie kommen wir dahin? Und wie erreichen wir gemeinsame Ziele in bestmöglicher Kooperation? In seiner Arbeit ist Robert Kasper direkt, einfühlsam, freundschaftlich, zugewandt und konsequent. Dabei geht ihm seine freundliche Gelassenheit hilfreich zur Hand.
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