Beschreibung
Die electronic reverse auction (eRA) ist das meistdiskutierte Beschaffungsinstrument der vergangenen Jahre. Einkäufer erhoffen sich von ihrem Einsatz vor allem signifikante Preisreduktionen durch einen erhöhten und transparenten Wettbewerb. Die wissenschaftliche Literatur behandelte primär Fragestellungen nach geeigneten Beschaffungssituationen zur Anwendung des Verhandlungsinstruments und dem optimalen Set-up von eRAs zur Erreichung der angestrebten Preisreduktionen. In jüngeren Untersuchungen liegt der Fokus dagegen darauf, wie Lieferanten die Rückwärtsauktionen wahrnehmen. Nahezu übereinstimmend wird festgestellt, dass diese eRAs als opportunistisches und unfaires Verhandlungsinstrument wahrnehmen. Nicht erforscht ist, ob diese negative Einstellung zu lieferantenseitigen Maßnahmen gegen die Auktionen führt, welche Gefahren aus derartigen Reaktionen für Einkäufer entstehen und wie sie diesen begegnen können. Die vorliegende Arbeit stellt sich diesen Fragen.
Autorenporträt
Tobias Schneider wurde 1984 in Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) geboren. Nach dem Abitur am GutsMuths-Gymnasium Quedlinburg 2004 begann er sein Studium der Chemie an der Georg-August-Universität Göttingen, welches er 2009 mit dem Diplom abschloss. Seine anschließende Dissertation fertigte er in der Zeit von September 2009 bis Mai 2013 am Institut für Organische und Biomolekulare Chemie der Georg-August-Universität unter der Anleitung von Prof. Dr. Daniel B. Werz an.
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