Beschreibung
Im Zusammenhang mit der Betrachtung der Mediengesellschaft wird sichtbar, daß Informationen, die über die Medien "vermittelt" werden, Selektions- und Interpretationsleistungen professioneller Kommunikatoren darstellen. Diese bilden keine Wirklichkeit an sich ab, sondern konstruieren vielmehr eine eigene Realität. Es ist somit nicht verwunderlich, daß gerade eine Perspektive moderner systemtheoretischer Kommunikationstheorie in den Mittelpunkt des Interesses rückt: Der Konstruktivismus. Public Relations instrumentalisieren für sich die Tatsache, daß die Vorstellung von einer "objektiven Realität" in einer Informationsgesellschaft - durch diverse Darstellungszwänge gekennzeichnet - zunehmend an Boden verliert, während die Möglichkeit der Konstruktion von Wirklichkeit durch Kommunikation zum strategischen Moment organisatorischen Handelns wird: Public Relations werden zum Management von Wirklichkeitskonstruktion durch Kommunikation.
Autorenporträt
Dr. Andrea Kückelhaus promovierte bei Professor Dr. Klaus Merten am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Münster und hat dort einen Lehrauftrag für PR.
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