Beschreibung
Der Autor weist mittels einer empirischen Untersuchung von 118 Kleine-Mnze-Fllen nach, dass Gerichtsentscheidungen ber die urheberrechtliche Schutzfhigkeit eines Erzeugnisses im Wesentlichen nicht von der ohnehin objektiv kaum bestimmbaren Gestaltungshhe des Erzeugnisses abhngen, sondern in Wahrheit von seinem Herstellungsaufwand dies, obwohl Rechtsprechung und Literatur ausdrcklich betonen, dass konomische Aspekte bei der Entscheidung keine Rolle spielen sollen. Mittels einer konomisch-theoretischen Analyse erklrt er, dass die Bercksichtigung des Herstellungsaufwands unter Wohlfahrtsgesichtspunkten sinnvoll ist, zu effizienten und gerechten Ergebnissen fhrt und nicht lnger verdeckt werden sollte. Sowohl aus juristischer als auch aus volkswirtschaftlicher Sicht drfe nicht lnger auf die Gestaltungshhe abgestellt werden. Er schlgt daher eine verbesserte Werkdefinition vor, die anstelle der Gestaltungshhe den Herstellungsaufwand des Erzeugnisses bercksichtigt.
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