Der Einfluss der kubanischen Kulturpolitik auf den Erfolg des ‚Buena Vista Social Club‘

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ISBN: 366895416X
ISBN 13: 9783668954168
Autor: Feickert, Louisa
Verlag: GRIN Verlag
Umfang: 24 S.
Erscheinungsdatum: 03.05.2019
Auflage: 1/2019
Format: 0.3 x 21 x 14.8
Gewicht: 51 g
Produktform: Kartoniert
Einband: KT
Artikelnummer: 7729612 Kategorie:

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Ethnologie und Afrikastudien), Veranstaltung: Kubanische Ethnographien: Texte aus und über Kuba, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit wird Erklärungsansätze nicht widerlegen, sondern das Phänomen des "Buena Vista Social Club" (BVSC) von einer historischen und kulturpolitischen Seite betrachten. Es wird chronologisch untersucht, inwieweit die Kulturpolitik vor der Revolution 1959 bis in die 90er dazu beigetragen hat, dass es zu diesem außergewöhnlichen internationalen Erfolg kommen konnte. Im Folgenden wird in jedem zeitlichen Abschnitt versucht, die kulturpolitische Situation aufzuzeigen und es wird die Frage diskutiert, ob diese Periode ebenfalls Grundlage für einen internationalen Erfolg gegeben hätte. Damit wird der Versuch unternommen, einfachen Erklärungsansätzen wie beispielsweise, dass das Projekt womöglich zur rechten Zeit am richtigen Ort entstand, tiefergehend zu hinterfragen und genauere Ergebnisse zu liefern. Anschließend wird diskutiert, welche Aspekte in der kulturpolitischen Historie Kubas internationalen Erfolg ermöglichten, welche ihn verhinderten und letztendlich welches Zusammenspiel von Aspekten nötig war, dass es zu diesem Zeitpunkt kam, an dem der BVSC diesen Erfolg feiern konnten. Der erste Teil widmet sich der terminologischen Klärung des Begriffs der "Kulturpolitik" im Allgemeinen. Darauf aufbauend wird im nächsten Teil die Kulturpolitik vor der Revolution Castros und schließlich die Entwicklung der kubanischen Kulturpolitik seit 1959 aufgezeigt. Es wird immer, wenn möglich, auf den Bereich der Musik Bezug genommen, ohne gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge außer Acht zu lassen. Eine Platte mit folkloristischen Klängen aus Kuba an der Spitze der deutschen Hitparade? Eine Gruppe von Son-Veteranen, jenseits des Rentenalters, die ganze europäische Konzertsäle füllt und darin Begeisterungsstürme entfacht? Anfang der Neunziger wäre dieses Szenario unvorstellbar gewesen, doch dann erschien die von Ry Cooder produzierte und von der englischen Plattenfirma World Circuit veröffentlichte CD "Buena Vista Social Club" und wirbelte das damalige Musikgeschäft durcheinander. Erklärungsansätze für diesen Erfolg gibt es diverse. Zum einen wurde damit eine Gruppe von Käufern erreicht, die die Industrie als einkommensstark, gebildet und potenziell an Musik Interessierte bezeichnen würde, die sich von der Fülle ständig wechselnder, neuer Genres überfordert fühlt. Zum anderen ist das Kuba-Fieber dieser Zeit die Folge einer Ermattung der Medienwelt.

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