Die Vitalrohvolution

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12 Schritte zu lebendiger Nahrung

ISBN: 3930243547
ISBN 13: 9783930243549
Autor: Boutenko, Victoria
Verlag: Omega Verlag -c/o Silberschnur Verlag
Umfang: 243 S.
Erscheinungsdatum: 15.03.2010
Format: 1.5 x 23 x 15.1
Gewicht: 405 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Originaltitel: 12 Steps to Raw Foods – How to End Your Dependency on Cooked Food

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Artikelnummer: 1329464 Kategorie:

Beschreibung

Teil 1 Warum Rohkost? Kapitel 1 Wo meine Suche begann Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Matthäus 7, 7 Wir scherzen in unserer Familie oft darüber, daß wir das Glück hatten, alle gemeinsam krank zu werden, doch damals, im Jahre 1993, waren unsere gesundheitlichen Problem gar nicht witzig. Alle vier (mein Mann, unsere beiden Kinder und ich) waren wir todkrank. Ich war erst achtunddreißig, und man hatte bei mir die gleiche Krankheit diagnostiziert, die schon meinen Großvater das Leben gekostet hatte - Arrhythmie, was einen unregelmäßigen Herzschlag bedeutet. Meine Beine waren ständig mit Ödemen geschwollen, ich wog 140 Kilogramm und nahm weiterhin an Gewicht zu. Mein linker Arm wurde nachts oft taub, und ich hatte Angst, daß ich sterben und meine Kinder zu Waisen werden würden. Ich weiß noch, daß ich mich ständig müde und deprimiert fühlte. Schließlich teilte mir meine Ärztin mit, es gebe nun nichts mehr, was sie für meine Gesundheit tun könne. Sie sagte: Ich glaube, jetzt müssen Sie beten. Meine Ehemann Igor war schon von früher Kindheit an häufig krank gewesen. Im zarten Alter von siebzehn Jahren hatte er bereits neun Operationen überstanden. Da er an progressiver Schilddrüsenüberfunktion und chronischer rheumatoider Arthritis litt, war er mit achtunddreißig ein totales gesundheitliches Wrack. An regnerischen Tagen mußte ich ihm sogar die Schuhe zubinden, da seine arthritische Wirbelsäule sich nicht mehr biegen ließ. Igors Herzfrequenz betrug die meiste Zeit 140 plus, seine Augen tränten an sonnigen Tagen, und er hatte zittrige Hände. Andauernd fühlte er sich erschöpft und hatte Schmerzen. Sein Arzt sagte, er müsse sich darauf einstellen, den Rest seines Lebens im Rollstuhl zu verbringen. Unsere Tochter Valya litt von Geburt an unter Asthma und Allergien. Sie war ein blasses, ungesund aussehendes Mädchen, das sein Leben vorwiegend im Sitzen verbrachte, da sie sofort zu husten und nach Luft zu schnappen begann, wenn sie rannte oder hüpfte. 1993, als sie acht Jahre alt war, wachte Valya fast jede Nacht auf, um endlos zu husten, bis Igor ihr eine Entwässerungsmassage verabreichte. Bei unserem Sohn Sergei, der neun Jahre alt war, wurde schließlich Diabetes festgestellt. Wir gaben pro Monat bereits zwei- bis viertausend Dollar für Arzneirechnungen, Versicherungskosten, Arzttermine und Rezepte aus, als die Ärzte uns im September 1993 eröffneten, Sergei müsse nun regelmäßig Insulin bekommen. Igor und ich waren schockiert. Meine an Diabetes leidende Großmutter war erst kurz zuvor an einer Überdosis Insulin gestorben. Ich konnte mir nicht vorstellen, Sergei dieses starke Medikament verabreichen zu müssen. Ich weiß noch, wie ich in der Küche saß und die ganze Nacht lang weinte und fragte: Lieber Gott, warum strafst du meine Familie so? Was haben wir denn verbrochen? Wie viel mehr können wir noch einstecken? Warum geht es mit unserer Gesundheit immer mehr bergab, all unseren Bemühungen zum Trotz? Und immer wieder sagte sagte ich mir: Ich kann nicht zulassen, daß er Insulin bekommt. Ich kann es einfach nicht. Am Morgen ging ich in die medizinische Abteilung der Stadtbibliothek und erkundigte mich in mehreren Büchern über das Thema Diabetes. Aus all jenen Büchern ging hervor, daß Insulinspritzen irgendwann Sergeis Augenlicht schwächen würden und zu Nierenversagen führen konnten. Nun wurde meine Angst vor Insulin noch größer. Ich wußte nicht, was ich tun sollte, also beschloß ich, die Sache zu vertagen. Ich hoffte, Sergeis Insulinbehandlungen um zwei oder mehr Wochen hinauszögern zu können, während ich nach einer Lösung suchen würde. Meine Gromutter hatte immer gesagt: Suchet, so werdet ihr finden. Mit diesem Spruch im Herzen begann ich, mich aktiv um eine Lösung zu bemühen. Ich hielt meine Augen und Ohren die ganze Zeit offen. Ich fragte jeden, den ich traf, nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten für Diabetes. Nachdem ich zahlreiche Leute verschreckt hatte, wurde mir klar, daß es sinnvoller wäre, nur solche Leute zu fragen, die auch gesund aussahen. Ich wurde ziemlich gut darin, gesund aussehende Personen auf der Straße ausfindig zu machen, und entwickelte meine eigene Vorgehensweise. Erst sagte ich zu dem fit aussehenden Fremden: Oh, Sie sehen ja strahlend gesund aus. Normalerweise lächelten die Leute dann und sagten: Vielen Dank! Dann fragte ich sie über Diabetes aus. Zunächst ging ich einigen Handelsvertretern auf den Leim; schon nach einer Woche besaß ich einen dicken Stapel Visitenkarten verschiedener Firmen, die Nahrungsergänzungen verkauften oder alternative Heilmethoden anboten. Ich hatte keine Ahnung, wonach ich suchte, doch ich forschte weiter. Nach zwei Monaten geschah ein Wunder! Das Universum schickte mir eine Rohköstlerin, die zu jener Zeit in Colorado lebte. Elizabeth stand auf der Bank, nur zwei Blocks von meinem Zuhause entfernt, vor mir in der Schlange. Als ich sie ansah, begriff ich sofort, was die Leute meinen, wenn sie von leuchtender Haut sprechen. Ich sagte ihr, sie sehe strahlend gesund aus, und fragte sie: Glauben Sie, daß man Diabetes auf natürliche Weise heilen kann? Sie strahlte mich mit ihrem Lächeln an. Klar! Warum sind Sie sich da so sicher? erkundigte ich mich neugierig. Weil ich vor zwanzig Jahren meinen Darmkrebs im vierten Stadium geheilt habe, verriet Elizabeth mir bereitwillig. Aber es ist nicht das gleiche, wie wenn man Diabetes hat, protestierte ich. Oh doch, es ist genau das gleiche, verbesserte mich Elizabeth mit fester Stimme. Darf ich Ihnen ein Mittagessen spendieren, damit wir uns unterhalten können? Danke, aber ich werde Ihr Essen nicht anrühren. Ich beantworte gerne Ihre Fragen, kam Elizabeth mir entgegen. Elizabeth und ich saßen vor dem Bankgebäude, und sie klärte mich über Rohkost auf. Zunächst war ich enttäuscht. Ich suchte nach einer ernsthafteren Lösung. Ich war bereit, hart zu arbeiten und jeden Geldbetrag für irgendein geheimnisvolles Kraut oder eine Heilkur zu bezahlen. Rohkost, das klang für mich absurd - viel zu simpel. Ich hatte schon zuvor von Rohkost gehört, aber so naiv war ich nicht, an solches Zeug zu glauben. Also fragte ich Elizabeth: Glauben Sie wirklich, daß der Mensch allein von Obst, Gemüse, Nüssen und Samen überleben kann - alles roh? Elizabeth antwortete mit drei unbestreitbaren Argumenten: 1. Tiere kochen nicht. 2. Ich habe zwanzig Jahre lang nur von Rohkost gelebt und meinen Darmkrebs geheilt. 3. Als Sie zur Welt kamen, war an Ihrem Bauch kein Kochherd befestigt. Diese Punkte waren alles andere als wissenschaftlich, doch mir fiel nichts ein, womit ich sie hätte widerlegen können. Außerdem war ich höchst beeindruckt von Elizabeths jugendlichem Aussehen, und ich wünschte mir so sehnlich, daß jeder in unserer Familie sich besser fühlte. Elizabeth lieh mir ein Buch über Rohkost aus und gab mir ihre Telefonnummer. Ich ging nach Hause und begann das Buch zu lesen. Ich möchte darauf hinweisen, daß 1993 nur wenige Bücher über Rohkost erhältlich waren, und sie wurden nicht in Geschäften verkauft, sondern nur von den Autoren selbst. Ich hatte das Buch, das Elizabeth mir geliehen hatte, rasch durchgelesen, und plötzlich kamen mir die Verheißungen der Rohkost-Ernährung recht einleuchtend vor. Als nächstes bekam ich Angst. Ich dachte: Nun muß ich auch noch die letzte Freude aufgeben, die mir im Leben geblieben ist. Gleichzeitig war ich fast begierig darauf, Rohkost auszuprobieren, um zu sehen, ob sie etwas bewirkte. Igor bemerkte meine Unruhe. Er fragte mich: Was liest du denn da? Ich sagte: Liebling, ich glaube, ich habe etwas gefunden, das unserem Sohn helfen wird - Rohkost! Aber ich glaube nicht, daß er es allein schafft. Igor, können wir es nicht mal ein paar Wochen lang in der Familie ausprobieren, nur um zu sehen, ob es wirkt? Igor wurde sehr ärgerlich. Ich bin ein russischer Mann, und ich kann nicht von Kaninchenfutter leben. Ich arbeite körperlich. Ich liebe meinen russischen Borschtsch mit Schw...

Die Autorin erlebte aus eigener Erfahrung, welch enorme Bedeutung lebendige Rohkost-Nahrung für die menschliche Gesundheit hat. Sie erzählt, wie sie 1994 dadurch sich, ihren Mann und ihre beiden Kinder von schweren Krankheiten heilte. Seitdem hat sie unermüdlich weiter zum Thema lebendige Nahrung recherchiert und präsentiert hier viele interessante wissenschaftliche Erkenntnisse, die teils erst in den letzten Jahren bekannt wurden. Sie untersucht unter anderem, was Lebendigkeit ausmacht, was die ersten Menschen aßen, welche Rolle Bakterien im menschlichen Organismus spielen und wie der Körper sich selbst heilen kann. Ausführlich geht sie außerdem auf das bisher vernachlässigte Thema der Sucht nach gekochter Nahrung ein. Hierzu stellt sie ein detailliertes, praxisbezogenes 12-Schritte-Programm vor, das es erleichtert, die Ernährung auf lebendiges Essen umzustellen. Ein Rezeptteil mit einfach zu erstellenden rohen Gerichten rundet das Buch ab.

Autorenporträt

Über die Autorin Die gebürtige Russin Victoria Boutenko lebt seit vielen Jahren in Oregon, USA, und ist weltweit eine gefragte Vortragsrednerin, gibt Kurse über Rohkost-Ernährung und schreibt regelmäßig Beiträge für diverse Gesundheitsmagazine. Sie ist außerdem außerordentliche Professorin an der Southern Oregon University. Ihre Bücher wurden in bislang 9 Sprachen übersetzt. Auf Deutsch erschien bislang von ihr im Hans-Nietsch-Verlag ihr Buch Green for Life, in dem es um die Grünen Smoothies geht - Mixgetränke aus Grünpflanzen, Früchten und Wasser, die für jedermann das heilende Potential des Chlorophylls erschließen.

Herstellerkennzeichnung:


Verlag Die Silberschnur GmbH
Silvia Lenssen
Steinstraße 1290
57882 Güllesheim
DE

E-Mail: verlag@silberchnur.de

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