Beschreibung
Die Kommunikationsprozesse der Technik werden sehr deutlich gepragt durch eine pragnante Symbolsprache, beginnend mit den Symbolen naturwissenschaftlich/tech nischer GraBen und Einheiten und deren mathematischer Verkniipfung, iibergehend zu einem umfangreichen Vorrat an Zeichen fiir mechanische und elektrische Kompo nenten, Funktionsbeschreibungen und ProzeBablaufe, bis hin zu den komplexen Formen von Symbolzuordnungen in Zeichnungen, Planen und Diagrammen. Diese Symbolsprache lebt, entwickelt sich fort, erfordert einen steten LernprozeB fiir jene, die sich ihrer bedienen miissen. Insbesondere sind nationale und internationale Normungen die Quelle, die die Sprache weiterentwickeln, ausformen und auf jene Basis stellen, die eine internationale Kommunikation ermoglicht. Innerhalb der Elektrotechnik ist der Entwicklungs- und AusformungsprozeB in einer Weise im Gange, daB eine fortgesetzte Beschaftigung mit der Symbolsprache unabdingbar ist. Die Hintergriinde sind mannigfaltig. Deutlich pragend jedoch ist die Entwicklung der Elektronik, sowohl im schaltungstechnischen, wie auch im konstruktiv-/fertigungstech nischen Bereich. Die Entwicklung der Normungen iiber Schaltzeichen und Schaltplane nimmt beispielsweise zur Zeit einen solchen Umfang an, daB ihre Anwendung nur zogernd und haufig nur in Teilaspekten erfolgt. Die Anwender in expandierenden Wissensdiszipli nen haben vielfach iiber lange Zeitraume hin eine Sprache benutzt, die keine Syntax kannte. Nunmehr aufgefordert, internationale Regeln zu beachten, fiihrt dies zu Ober forderung, Abkehr und damit zwangslaufig zu einem Verlust an Sprachkenntnissen. Die Bemiihungen, Rechner mit umfangreichen Symboldateien und Verkniipfungsroutinen als unterstiitzende Hilfe einzusetzen, sind hierfiir ein Indiz.
Autorenporträt
Inhaltsangabe1. Grundlagen zeichnerischer Darstellung in der Elektrotechnik.- 1.1 Darstellungsarten und ihre Anwendung.- 1.1.1 Die Zentralprojektion oder Zentralperspektive.- 1.1.2 Schrägprojektionen.- 1.1.2.1 Die isometrische Projektion.- 1.1.2.2 Die dirnetrische Projektion.- 1.1.2.3 Die Kavalierperspektive.- 1.1.3 Orthogonale (rechtwinklige) Dreitafelprojektion.- 1.2 Darstellungssystematik.- 1.2.1 Linien in Zeichnungen, Linienarten und Linienbreiten.- 1.2.2 Schriftgrößen und Linienbreiten.- 1.2.3 Formate, Maßstäbe.- 1.2.4 Lage der abzubildenden Gegenstände.- 1.2.5 Anzahl der Ansichten und Schnitte, Lage der Schnitte vereinfachte oder sinnbildliche Darstellungen.- 1.2.5.1 Ansichten.- 1.2.5.2 Schnitte.- 1.2.5.3 Teilschnitte.- 1.2.5.4 Vereinfachte Darstellungen und Sinnbilder.- 1.2.6 Maßeintragung.- 1.2.7 Oberflächen-Beschaffenheit.- 1.2.8 Farbkennzeichnungen.- 1.3 Organisation der Zeichnungsunterlagen.- 1.3.1 Zeichnungsarten.- 1.3.1.1 Entwurfszeichnung.- 1.3.1.2 Fertigungszeichnung oder Einzelteilzeichnung.- 1.3.1.3 Zusammenbauzeichnung oder Gruppenzeichnung.- 1.3.1.4 Stückliste.- 1.3.1.5 Angebotszeichnungen und Maßblätter.- 1.3.2 Zeichnungsaufbau in Abhängigkeit von der Fertigung.- 1.3.3 Grundzüge der Zeichnungsnummerierung.- 1.4 Beispiele technischer Zeichnungen aus dem Anwendungsgebiet der Elektrofeinwerktechnik.- 1.4.1 Kippschalter.- 1.4.2 Drehpotentiometer (Schichtwiderstand).- 1.4.3 Abstimmspule.- 1.4.4 Drehkondensator.- 1.4.5 Drehknopf.- 1.4.6 Trimmpotentiometer, Einbau parallel zur Leiterplatte.- 2. Methoden graphischer Darstellung von Daten.- 2.1 Begriffe, Bezeichnungen, Ausführungsregeln.- 2.1.1 Linienbreiten.- 2.1.2 Linienabstände.- 2.1.3 Formatbezogener Vorlagenentwurf.- 2.1.4 Maßstabbezogener Vorlagenentwurf.- 2.1.5 Schriftarten.- 2.2 Darstellung der Zuordnung technisch/naturwissenschaftlicher Größen.- 2.2.1 Darstellung durch Funktionstafeln.- 2.2.2 Darstellung durch Funktionskurven (Graphen).- 2.2.2.1 Darstellung im ebenen rechtwinkligen kartesischen Koordinatensystem.- 2.2.2.1.1 Tendenzen.- 2.2.2.1.2 Darstellungsmethoden.- 2.2.2.2 Darstellung im Polarkoordinatensystem.- 2.2.2.2.1 Tendenzen.- 2.2.2.2.2 Beispiele.- 2.2.2.3 Darstellung im räumlichen rechtwinkligen kartesischen Koordinatensystem.- 2.2.2.3.1 Tendenzen.- 2.2.2.3.2 Beispiele.- 2.2.2.4 Darstellungssynopse.- 2.3 Darstellung der Zuordnung statistischer Größen.- 2.3.1 Graphische Darstellung in Liniendiagrammen.- 2.3.2 Graphische Darstellung in Flächendiagrammen.- 2.3.3 Stabdiagramm.- 2.3.4 Balkendiagramm.- 2.3.5 Kreisdiagramm.- 2.3.6 Kartogramm.- 2.3.7 Piktogramm.- 2.4 Nomographie.- 2.4.1 Funktionsleitern.- 2.4.2 Funktionspapiere.- 2.4.3 Netztafeln.- 2.4.3.1 Die Geradenschartafel.- 2.4.3.2 Zwei orthogonale Parallelscharen und eine Geradenschar.- 2.4.3.3 Die Geradenbüscheltafel.- 2.4.3.4 Die Zwei-Geradenbüscheltafel.- 2.4.4 Leitertafeln.- 2.4.4.1 Drei parallele Leitern.- 2.4.4.2 Drei gerade Leitern durch einen (endlichen) Punkt.- 2.4.4.3 Zwei parallele und eine gekrümmte Leiter.- 2.4.4.4 Zwei parallele und eine gerade Leiter.- 2.4.5 Kombinierte Nomogramme.- 2.4.6 Praktische Beispiele.- 2.4.6.1 Kombiniertes Netztafelnomogramm für die Formel von Wheeler.- 2.4.6.2 Kombinierte Netzleitertafel für die Formel von Bryan.- 2.5 Freie Darstellung der Zuordnung von Daten.- 3. Schaltungsdokumentation.- 3.1 Bildzeichen.- 3.2 Schaltzeichen.- 3.2.1 Schaltzeichen für Strom- und Spannungsarten.- 3.2.2 Schaltzeichen für Leitungen und Leitungsverbindungen.- 3.2.3 Schaltzeichen für Netze.- 3.2.4 Schaltzeichen für Schaltgeräte.- 3.2.5 Schaltzeichen für Transformatoren und Drosselspulen.- 3.2.6 Schaltzeichen für Widerstände, Kondensatoren, etc. Kennzeichen für Veränderbarkeit, Einstellbarkeit.- 3.2.7 Schaltzeichen für Halbleiterbauelemente.- 3.2.8 Schaltzeichen für Meßgrößenumformer.- 3.2.9 Schaltzeichen für Meßinstrumente.- 3.2.10 Schaltzeichen der Mikrowellenelektronik.- 3.2.11 Schaltzeichen für Frequenzpläne.- 3.2.12 Schaltzeichen für Übersichtsschaltpläne.- 3.2.13 Schaltzeichen für digit
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