Selbstreproduzierende Maschinen

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Konrad Zuses Montagestraße SRS 72 und ihr Kontext, Research

ISBN: 3658129417
ISBN 13: 9783658129415
Autor: Eibisch, Nora
Verlag: Springer Vieweg
Umfang: xix, 252 S., 22 s/w Illustr., 56 farbige Illustr., 252 S. 78 Abb., 56 Abb. in Farbe.
Erscheinungsdatum: 04.03.2016
Auflage: 1/2016
Format: 2.2 x 24.6 x 17.5
Gewicht: 631 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Nora Eibisch fokussiert die bisher unbekannte späte Werkphase des Computerpioniers Konrad Zuse und ordnet diese in ihren ideengeschichtlichen Kontext ein. Zuse erscheint dabei als ein Visionär technischer selbstreproduzierender Systeme, autarker Fabriken und künstlicher Intelligenz. Im Zentrum steht die Anfang der 1970er Jahre entwickelte Montagestraße SRS 72. In dem Projekt offenbart sich Zuses Überzeugung, automatisierte selbstreproduzierende Systeme realisieren zu können. Anhand der Auswertung von Archivalien wird beschrieben, wie Zuse den Bau der Anlage umsetzte und wie er sich ihre Weiterentwicklung vorstellte: Sie sollte zu miniaturisierten technischen Systemen führen, die sich analog zu biologischen Zellen verhalten und die Besiedlung des Weltraums vorbereiten. Diese Vision wird in Zuses Konzept eines digitalen Universums eingeordnet, mit dem er alle Erscheinungen der Wirklichkeit auf Prozesse der Informationsverarbeitung zurückführte. Der Inhalt Das Projekt „Montagestraße SRS 72“ Zuses Vision einer technischen Keimzelle Zuses Kontakt zum Biologen Johann G. Helmcke Philosophischer und ideologischer Hintergrund Die Zielgruppen Dozierende und Studierende der Restaurierung, Technikgeschichte, Soziologie, Kulturwissenschaft Praktiker im Bereich Restaurierung, Technikgeschichte Die Autorin Nora Eibisch ist Restauratorin. Sie lebt und arbeitet in Mountain View, Kalifornien.

Artikelnummer: 9221966 Kategorie:

Beschreibung

Nora Eibisch fokussiert die bisher unbekannte späte Werkphase des Computerpioniers Konrad Zuse und ordnet diese in ihren ideengeschichtlichen Kontext ein. Zuse erscheint dabei als ein Visionär technischer selbstreproduzierender Systeme, autarker Fabriken und künstlicher Intelligenz. Im Zentrum steht die Anfang der 1970er Jahre entwickelte Montagestraße SRS 72. In dem Projekt offenbart sich Zuses Überzeugung, automatisierte selbstreproduzierende Systeme realisieren zu können. Anhand der Auswertung von Archivalien wird beschrieben, wie Zuse den Bau der Anlage umsetzte und wie er sich ihre Weiterentwicklung vorstellte: Sie sollte zu miniaturisierten technischen Systemen führen, die sich analog zu biologischen Zellen verhalten und die Besiedlung des Weltraums vorbereiten. Diese Vision wird in Zuses Konzept eines digitalen Universums eingeordnet, mit dem er alle Erscheinungen der Wirklichkeit auf Prozesse der Informationsverarbeitung zurückführte.

Autorenporträt

Nora Eibisch ist Restauratorin. Sie lebt und arbeitet in Mountain View, Kalifornien.

Herstellerkennzeichnung:


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65189 Wiesbaden
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E-Mail: juergen.hartmann@springer.com

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