Einführung in die Allgemeine Chemie

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vieweg studium; Grundkurs Chemie 2

ISBN: 3528172053
ISBN 13: 9783528172053
Autor: Paetzold, Peter
Verlag: Springer Vieweg
Umfang: viii, 192 S., 1 s/w Illustr., 192 S. 1 Abb. Mit 33 Abb.
Erscheinungsdatum: 01.01.1979
Auflage: 2/2012
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 5453546 Kategorie:

Beschreibung

Der "klassische" Studiengang fUr Chemie an den wissenschaftlichen Hochschulen unseres Landes konfrontiert den StudienanHinger hauptsachlich mit einer deskrip­ tiven, nach den stofflichen Gegebenheiten systematisierten Darbietung der Chemie, wobei fur die allgemeinen, die stofflichen Gegebenheiten verkniipfenden Gesetz­ maBigkeiten vielfach nur in Zwischenkapiteln Raum bleibt. Das Anwachsen des Stoffs sollte der AnlaB fUr eine padagogisch vertretbare Abwendung von der klassi­ schen Verfahrensweise sein. 1m Sinne eines Optimums an rationaller Zeiteinteilung kommt es namlich am Studienanfang darauf an, die Sprache der Chemie zu lehren, und dies geschieht am besten dadurch, daB die Grundbegriffe der Chemie in sauber definierter Form dargeboten, zu einfachen, physikalisch durchschaubaren Modellen geordnet und auf ausgewahlte Beispiele angewendet werden. In spateren Semestem wird es unerlaBlich sein, zum einen in das Gebaude der deskriptiven Chemie so weit einzudringen, wie es die Zeit erlaubt, zum anderen den theoretischen Oberbau nach Kraften zu erarbeiten und zum dritten anhand der Geschichte der Chemie, vor allem der neueren und neuesten Geschichte, begreifen zu lemen, mit welchen Methoden es zum heutigen Stand unserer Wissenschaft gekommen ist. Das Bediirfnis nachAllgemeiner Chemie am Studienanfang birgt eine Gefahr in sich, namlich daB sich aus wissenschaftstheoretischem Purismus heraus ein Totalitats­ anspruch durchsetzt, der zum einen die Bedeutung der Chemie als einer vorwiegend experimentell betriebenen Wissenschaft falsch akzentuiert und der zum anderen die Fahigkeiten der StudienanHinger iiberfordert. Ganz speziell ist diese Gefahr dann gegeben, wenn versucht wird, dem StudienanHinger die Gesetze der Chemie als eine Folge der Quantenmechanik darzustellen.

Autorenporträt

Inhaltsangabe1. Das Atom.- 1.1. Das einfachste Atommodell.- 1.2. Das Bohrsche Atommodell.- 1.3. Das Periodensystem der Elemente.- 1.4. Periodizität einiger Eigenschaften.- 1.4.1. Ionisierungsenergie.- 1.4.2. Elektronenaffinität.- 1.4.3. Atom- und Ionenradien.- 1.5. Reaktionen des Atomkerns.- 1.5.1. Natürliche Kernreaktionen.- 1.5.2. Künstliche Kernreaktionen.- 2. Das Molekül.- 2.1. Die kovalente Bindung zwischen Nichtmetallen der 1. oder 2. Periode.- 2.1.1. Kombinationen der Elemente der 2. Periode mit Wasserstoff.- 2.1.2. Kombinationen der Elemente der 2. Periode untereinander.- 2.2. Die kovalente Bindung bei den Nichtmetallen höherer Perioden.- 2.3. Die kovalente Bindung bei den Metallen.- 2.3.1. Normale Moleküle und Molekülionen.- 2.3.2. Komplexe Moleküle und Molekülionen.- 2.4. Die Mehrzentrenbindung.- 2.5. Die Polarität kovalenter Bindungen.- 2.5.1. Das Dipolmoment von Molekülen.- 2.5.2. Die Elektronegativität.- 2.5.3. Die Oxydationszahl.- 2.6. Die Nomenklatur anorganischer Verbindungen.- 2.6.1. Isodesmische Verbindungen.- 2.6.2. Pseudo-isodesmische Verbindungen.- 2.6.3. Anisodesmische Verbindungen.- 2.7. Die Stärke kovalenter Bindungen.- 2.7.1. Die Bindigkeit.- 2.7.2. Die Bindungslänge.- 2.7.3. Die Valenzkraftkonstante.- 2.7.4. Die Bindungsordnung.- 2.7.5. Die Bindungsenergie.- 2.8. Der räumliche Bau der Moleküle.- 2.8.1. Hauptgruppenelemente als Zentralatome.- 2.8.2. Nebengruppenelemente als Zentralatome.- 2.9. Isomeriebegriffe.- 2.9.1. Konstitutionsisomerie.- 2.9.2. Konfigurationsisomerie oder Stereoisomerie.- 2.9.3. Konformationsisomerie.- 3. Der Festkörper.- 3.1. Bindung und Struktur in Festkörpern.- 3.2. Metallische Bindungen in Festkörpern.- 3.3. Kovalente Bindungen in Festkörpern.- 3.4. Ionogene Bindungen in Festkörpern.- 3.4.1. Die Koordinationszahl in Salzen.- 3.4.2. Einige Strukturtypen.- 3.4.3. Strukturen anisodesmischer Salze.- 3.4.4. Mischkristallbildung.- 3.4.5. Die Gitterenergie von Salzen.- 3.5. Zwischenmolekulare Bindungen in Festkörpern.- 4. Allgemeine Reaktions-Begriffe.- 4.1. Homogene und heterogene Systeme.- 4.2. Thermodynamische Zustände und Zustandsfunktionen.- 4.3. Gleichgewichte in Einphasensystemen.- 4.4. Gleichgewichte in Mehrphasensystemen.- 4.4.1. Die Phasenregel.- 4.4.2. Einkomponentensystem.- 4.4.3. Zweikomponentensysteme.- 4.4.4. Mehrkomponentensysteme.- 4.5. Allgemeine Klassifizierung von Reaktionen.- 4.5.1. Physikalische Reaktionen.- 4.5.2. Chemische Reaktionen.- 5. Säure-Base-Reaktionen.- 5.1. Lewisscher Säure-Base-Begriff.- 5.2. Solvosäuren und Solvobasen.- 5.2.1. Wasser als Solvens.- 5.2.2. Andere protische Solventien.- 5.2.3. Aprotische Solventien.- 5.3. Brönstedscher Säure-Base-Begriff.- 5.3.1. Allgemeines.- 5.3.2. Wasser als korrespondierende Base oder Säure.- 5.3.3. Der pH-Wert wäßriger Lösungen.- 5.3.4. Brönstedsche Säure-Base-Paare in nichtwäßrigen Systemen.- 5.3.5. Amphoterie.- 5.4. Zusammengesetzte Säure-Base-Gleichgewichte.- 5.5. Titrimetrie.- 6. Redox-Reaktionen.- 6.1. Allgemeine Definitionen.- 6.2. Elektrochemische Behandlung des Redoxbegriffs.- 6.2.1. Galvanische Ketten: Das Daniell-Element.- 6.2.2. Andere Galvanische Ketten.- 6.2.3. Halbketten.- 6.3. Anwendung des Redoxbegriffs.- 6.3.1. Redoxreaktionen in protischen Systemen.- 6.3.2. Redoxreaktionen in aprotischen Systemen.- 6.3.3. Redoxreaktionen im Lichte des Periodensystems der Elemente.- 6.3.4. Redoxreaktionen in der Analytischen Chemie.- 6.3.5. Redoxreaktionen bei der Darstellung der Elemente.- Ergänzende Lehrbücher.

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