Der Radio-Amateur (Radio-Telephonie)
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Ein Lehr- und Hilfsbuch für die Radio-Amateure aller Länder
| ISBN: |
3642505651 |
| ISBN 13: |
9783642505652 |
| Autor: |
Nesper, Eugen |
| Verlag: |
Springer Verlag GmbH |
| Umfang: |
xxx, 882 S., 504 s/w Illustr., 882 S. 504 Abb. |
| Erscheinungsdatum: |
01.01.1925 |
| Auflage: |
6/1925 |
| Produktform: |
Kartoniert |
| Einband: |
Kartoniert |
InhaltsangabeI. Definition und Berechtigung des R.-T.-Betriebes. Was ist R.-T. Was ist Broadcasting?.- A. Die R.-T. (Broadcasting).- B. Anwendungsgebiete der R.-T.- 1. Kulturelle Aufgaben der Disziplinierung und Belehrung, Erziehung zu technischer Denk- und Arbeitsweise.- 2. Ersatz von Büchern und Zeitungen.- 3. Weiteste Verbreitung der Vorträge und Reden von Wissenschaftlern, Politikern usw.- 4. Verbreitung von Wirtschaftsnachrichten, Börsen- und Devisenkursen usw.- 5. Einfluß der Presse.- 6. Märchenerzählungen und Übertragungen von Predigten und Gebeten.- 7. Musikübertragung von Opern, philharmonischen und anderen Konzerten, Ballmusik usw.- 8. Wetterdienst, Warnung vor Stürmen und Nachtfrösten usw. Zeitsignalübertragung.- 9. Musikübertragung für Fabriksäle, Bergwerke, Krankenhäuser, an Landleute usw.- 10. Gesundheitspflege.- 11. Für wissenschaftliche Expeditionen, Aufsuchung von Vermißten usw.- 12. Übermittlung spontaner Berichte von Boxkämpfen, Fußballturnieren usw.- 13. Die Sprache an „Alle“.- C. Staatliche Regelung der R.-T. des Auslandes.- D. Entwicklung des R.-T.-Gedankens in Deutschland.- E. Radio-Amateurvereine. Ausland.- F. Radio-Amateurklubs in Deutschland.- Deutsches Funkkartell.- G. Bastlerstuben.- H. Senden von Radio-Amateuren.- J. Radioausstellungen.- K. Radiofilme.- L. Förderung der R.-T.-Bewegung.- M. Zukunftsaussichten der R.-T. und des Wired-Wireless.- N. Darf der Amateur Dritten patentierte Apparate und Schaltungen benutzen lassen, oder muß er hierbei patentrechtliche Vorschriften berücksichtigen?.- II. Geschichtlicher Überblick.- 1. Vorläufer der drahtlosen Nachrichtenübermittlung.- a) Erste Versuche einer drahtlosen Nachrichtenübermittlung mit Niederfrequenz.- b) Entdeckung der oszillatorischen Entladung einer Leydener Flasche von J. Henry 1840 und P. T. Rieß 1849.- c) Beweis der Wesensgleichheit aller elektrischen Strahlen des Spektrums durch H. Hertz.- d) Vervollkommnung der Hertzschen Versuchsanordnungen und weiterer Ausbau der Schwingungstheorie von O. Lodge. Entwicklung des Resonanzgedankens und des geschlossenen Schwingungskreises sowie der Stoßerregung.- e) N. Teslas Anordnungen einer drahtlosen Nachrichtenübermittlung für „große und kleine Entfernungen“. Tesla-Transformator, Abstimmung des Empfängers auf den Sender.- 2. Starkgedämpfte funkenerregte Sender und Kohärerempfänger ohne Abstimmung (1896-1900).- a) Die Righi-Anordnung. Marconis erste Versuche.- b) Beginn der drahtlosen Arbeiten in Deutschland durch Slaby-Arco (AEG) und F. Braun (später zusammen mit Siemens & Halske).- 3. Abgestimmte, funkenerregte Sender und Empfänger mit verminderter Dämpfung, geschlossener Schwingungskreis (1900-1906).- a) Geschlossener Schwingungskreis beim Sender und Empfänger, hierdurch geringere Dämpfung und wesentliche Steigerung der Energie und Reichweite, jedoch auch Zweiwelligkeit.- b) Priorität des geschlossenen Schwingungskreises (O. Lodge, G. Marconi, Slaby-Arco und Braun). Sendererdung (G. Marconi), Gegengewicht (E. Braun), Erkenntnis der Wirkungsweise des gekoppelten Funkensenders von M. Wien.- c) Wellenmesser und elektrolytische Zelle.- 4. Ungedämpfte Sender (Lichtbogenschwingungen und maschinell erzeugte Schwingungen), Funkensender mit gesteigerter Funkenzahl (rotierende Funkenstrecken, Stoßerregung), zwecks Erzielung eines musikalischen Tonempfanges. Detektor-, Tikker- und Schwebungsempfang, Röhrensender, Verstärkung der Empfangsschwingungen, Verbesserung der Störungsfreiheit (1906 bis etwa 1920).- a) Die Duddell-Poulsen-Anordnung.- b) Die Kristalldetektoren.- c) Gasdetektor von J. A. Fleming, Audion von L. de Forest, Anordnung des Hilfsfeldes (Anodenfeldes).- d) Verwendung der Röhre als Verstärker.- e) Schwebungsempfang (Heterodyneempfang) von Fessenden.- f) Zeitzeichen- und Wetterdienst.- g) Verwendung der Röhre als Sender.- h) Antennen für gerichtete Telegraphie.- i) Erste Richtungsversuche von Zenneck und Braun mittels Spiegel und Schirmwirkung. Benutzung phasenverschobener Schwingungen.- k) Rahmenantenne (Em