Beschreibung
Die meisten unserer Unternehmen sind aus kleinen oder kleinsten Anfiingen hervorgegangen und im Laufe der Jahre allmahlim zu ihrer heutigen GroBe ange wachsen. Das laBt es manchem zweifelhaft ersmeinen, ob eine Fabrikplanung iiber haupt einen Sinn hat. Es ist smwer fiir jemanden, der ein neues Unternehmen anfangt, vorauszusehen, ob und in weImer Zeit sim daraus eine groBere Fabrik anlage entwickeln konnte. Wie die Erfahrung der letzten 150 Jahre jedom gezeigt hat, erkannten die erfolgreichen Unternehmer mit der Zeit, daB eine Neu-Vberlegung der Anord nung der nunmehr vorhandenen Fabrikanlage von groBem Wert sein wiirde. Hier scheiden sim die Geister: Die weitsimtigen Unternehmer waren sim iiber das voraussimtlime weitere Wamstum ihrer Fabrikanlagen im klaren und fiihrten eine Planung durm, die oft viele Jahrzehnte unverandert beibehalten werden konnte. Andere dagegen versumten, auf dem ihnen gehorenden Geliinde so viel Gebaude flame wie moglim zu smafien, urn den Aufwand fiir die Errimtung eines Zweig betriebes oder gar Tomterunternehmens zu sparen. Oft hatten sie aum eine aus gespromene Furmt vor leerstehenden Fabrikflamen. Mamhmal entstanden trotz solmer Einstellung weltweite Unternehmen, die ihre Lebenskraft aus der Wahl der rimtigen Produkte, aus der hervorragenden Qualitat ihrer Produkte und aus vielen anderen Elementen des industriellen Lebens smopften. Andere blieben im zu engen Anzug des kleinen Betriebes stecken und beschieden sim mit einem Umfang der Aufgabe, den sie damit erfiillen konnten.
Autorenporträt
Inhaltsangabe1. Grundsätzliche Überlegungen und Entscheidungen vor Beginn einer Planung.- 1.1 Allgemeine Bemerkungen.- 1.2 Wodurch wird eine Änderung des Bestehenden angeregt?.- 1.3 Umfang der Planungsaufgabe und Planungskosten.- 1.4 Ermittlung des Kapitalbedarfs für die Verwirklichung des Projektes.- 1.5 Planungsgruppe.- 1.6 Planungsablauf.- Literatur.- 2. Programmplanung.- 2.1 Kritische Betrachtung des laufenden Verkaufsprogrammes.- 2.1.1 Umsatz und Gewinn.- 2.1.2 Vorhandene Produktionseinrichtungen.- 2.1.3 Zulieferanten.- 2.1.4 Mitarbeiter.- 2.2 Vorstellungen über die künftige Gestaltung des Verkaufsprogrammes.- 2.2.1 Marktforschung und Absatzanalyse.- 2.2.2 Gestaltung der Artikel.- 2.2.3 Breite des Absatzsortiments - Auffächerung der Artikel in Typen und Sorten.- 2.3 Festlegung des künftigen Produktions-Programmes - Aufteilung der Erzeugnisse und ihrer Teile auf Eigen-Fertigung und Fremdbezug.- Literatur.- 3. Kennzahlen für die Fabrikplanung.- 3.1 Einführung.- 3.2 Kennzahlen für die Erweiterungsplanung oder die Planung eines dem vorhandenen Betrieb ähnlichen Betriebes.- 3.3 Kennzahlen für die Planung eines neuartigen Betriebes.- 3.3.1 Kennzahlen für die Generalbebauungsplanung.- 3.3.2 Kennzahlen für die Fertigung.- 3.3.3 Kennzahlen für Lager.- 3.3.4 Kennzahlen für Hilfsbetriebe.- 3.3.5 Kennzahlen für die Verwaltung.- 3.3.6 Kennzahlen für den Sozialbereich.- 3.3.7 Kennzahlen über Kapital und Gewinn.- 3.4 Beispiele von Zahlenwerten für Kennzahlen.- 3.4.1 Zahlenwerte von Kennzahlen für die Generalbebauungsplanung.- 3.4.2 Zahlenwerte von Kennzahlen für die Fertigung.- 3.4.3 Zahlenwerte von Kennzahlen für Lager.- 3.4.4 Zahlenwerte von Kennzahlen für Hilfsbetriebe.- 3.4.5 Zahlenwerte von Kennzahlen für die Verwaltung.- 3.4.6 Zahlenwerte von Kennzahlen für den Sozialbereich.- 3.4.7 Zahlenwerte von Kennzahlen für den Kapitalbedarf.- Literatur.- 4. Standortplanung.- 4.1 Einführung.- 4.2 Vorgehen zur Ermittlung möglicher Standorte.- 4.2.1 Ermittlung der groben Anforderungen an einen Standort.- 4.2.2 Einholen von Angeboten.- 4.3 Faktoren für die Standortwahl.- 4.3.1 Liste der Faktoren.- 4.3.2 Erläuterungen zu den Faktoren für die Standortwahl.- 4.3.2.1 Gemeindespezifische Faktoren.- 4.3.2.2 Grundstückspezifische Faktoren.- 4.4 Ermittlung geeigneter Standorte.- 4.5. Ermittlung des optimalen Standorts aus geeigneten Standorten.- 4.5.1 Standorte mit minimalen Transportkosten.- 4.5.1.1 Problemtyp 1 a.- 4.5.1.2 Problemtyp 1 b.- 4.5.1.3 Problemtyp 2.- 4.5.1.4 Problemtyp 3.- 4.5.1.5 Zusätzliche Bedingungen.- 4.5.2 Ermittlung des näherungsweise optimalen Standorts mit Hilfe eines analytischen Bewertungsverfahrens.- 4.5.3 Ermittlung des optimalen Standorts mit Hilfe von Kapital- und Kostenrechnung und von Korrelationsbeziehungen.- 4.5.4 Auswahl des günstigsten Standorts aus sehr guten Standorten unter Berücksichtigung von zahlen- oder wertmäßig nicht erfaßbaren Standortfaktoren.- Literatur.- 5. Generalbebauungsplan.- 5.1 Allgemeines.- 5.2 Der Ideal-Plan.- 5.3 Der Real-Plan.- 5.3.1 Grundsätzliches.- 5.3.2 Beispiele.- 5.4 Auswahl der Bautypen.- 5.4.1 Zahl der verschiedenen Bautypen.- 5.4.2 Kompakte oder aufgelockerte Bauweise.- 5 4 3 Zahl der Geschosse.- 5.4.4 Belichtung der Fabrikationsgeschosse.- 5.4.5 Wahl der Stützenabstände.- Literatur.- 6. Materialfluß.- 6.1 Grundsätzliches.- 6.2 Definitionen.- 6.3 Ermittlung des Materialflusses.- 6.3.1 Zielsetzung.- 6.3.2 Abgrenzung wichtiger Begriffe.- 6.3.3 Methoden zur Erfassung des Materialflusses.- 6.3.4. Untersuchungen des Ist-Zustandes.- 6.4 Zusammenfassung und Darstellung des Materialflusses.- 6.4.1 Darstellung des qualitativen Materialflusses.- 6.4.2 Darstellung des qualitativen und quantitativen Materialflusses.- 6.5 Bedeutung des Materialflusses für den Ideal-Plan.- 6.6 Wahl der Fördermittel und Förderhilfsmittel.- 6.6.1 Transportarten.- 6.6.2 Arten, Auswahl und Berechnung der Förderhilfsmittel.- 6.6.3 Arten der Fördermittel.- 6.6.4 Auswahl der Fördermittel.- 6.6.5 Berechnung der Anzahl der Fördermittel.-
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