Die , dienende‘ Pflege

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Der Mensch im Markusevangelium und seine Bedeutung für die professionalisierte Pflegepraxis, Vallendarer Schriften der Pflegewissenschaft 13

ISBN: 3658415940
ISBN 13: 9783658415945
Autor: Voß, Christian J
Verlag: Springer Verlag GmbH
Umfang: xvi, 445 S.
Erscheinungsdatum: 27.06.2023
Auflage: 1/2023
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Die sozialgeschichtliche Hermeneutik der Darstellung des Menschen im Markusevangelium und deren Ergänzung durch sozialwissenschaftliche Perspektiven eröffnen verschiedene Fassetten der menschlichen Existenz, vor allem mit dem Fokus auf bestimmte Handlungslogiken: unkritisches Festhalten an etablierten Handlungs- und Durchsetzungsformen, Streben nach Macht, Einfluss und sozialem Status, Egozentrismus und das Streben nach Sicherheit. Das Verstehen des Weges Jesu, wie am Beispiel der Jünger verdeutlicht, eröffnet einen neuen Blick auf die Beziehung zwischen Menschen, der auch für die Pflege Bedeutung besitzt. Speziell das mit der Christusdarstellung verbundene Motiv des Dienermodells ermöglicht wichtige Bezüge auf das pflegerische Ethos. So bedeutet das Dienen als Merkmal pflegerischen Handelns, dieses an den moralischen Prinzipien des Dienermodells auszurichten, um so die Handlungsfähigkeit des hilfebedürftigen Menschen eingebettet in seiner sozialen Umwelt, zu stärken. Die Analyse hilft mit dem Bild des Menschen im Markusevangelium, neue Perspektiven auf das pflegerische Selbstverständnis und das professionalisierte Pflegehandeln zu eröffnen. Der/Die AutorIn/HerausgeberIn Christian J. Voß ist stellvertretender Akademiedirektor der Akademie des Bistums Essen DIE WOLFSBURG und dort Akademiedozent für Ethik und Unternehmenskultur.

Artikelnummer: 9090459 Kategorie:

Beschreibung

Die sozialgeschichtliche Hermeneutik der Darstellung des Menschen im Markusevangelium und deren Ergänzung durch sozialwissenschaftliche Perspektiven eröffnen verschiedene Fassetten der menschlichen Existenz, vor allem mit dem Fokus auf bestimmte Handlungslogiken: unkritisches Festhalten an etablierten Handlungs- und Durchsetzungsformen, Streben nach Macht, Einfluss und sozialem Status, Egozentrismus und das Streben nach Sicherheit. Das Verstehen des Weges Jesu, wie am Beispiel der Jünger verdeutlicht, eröffnet einen neuen Blick auf die Beziehung zwischen Menschen, der auch für die Pflege Bedeutung besitzt. Speziell das mit der Christusdarstellung verbundene Motiv des Dienermodells ermöglicht wichtige Bezüge auf das pflegerische Ethos. So bedeutet das Dienen als Merkmal pflegerischen Handelns, dieses an den moralischen Prinzipien des Dienermodells auszurichten, um so die Handlungsfähigkeit des hilfebedürftigen Menschen eingebettet in seiner sozialen Umwelt, zu stärken. Die Analysehilft mit dem Bild des Menschen im Markusevangelium, neue Perspektiven auf das pflegerische Selbstverständnis und das professionalisierte Pflegehandeln zu eröffnen.

Autorenporträt

Der/Die AutorIn/HerausgeberIn  Christian J. Voß ist stellvertretender Akademiedirektor der Akademie des Bistums Essen DIE WOLFSBURG und dort Akademiedozent für Ethik und Unternehmenskultur.

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E-Mail: juergen.hartmann@springer.com

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