Beschreibung
Ein Todesfall nach einem Polizeieinsatz oder während des Polizeigewahrsams lässt a priori sofort die Verantwortung der Ordnungskräfte in Betracht ziehen und kann zu Protesten in der Bevölkerung führen. Unabhängige Stellen, die solche Fälle verfolgen, gibt es in einigen Ländern schon seit Jahrzehnten, nicht aber in Frankreich. Die einzigen öffentlich zugänglichen Daten sind die in der Presse oder online veröffentlichten. Unser Ziel war es, die Fälle durch eine systematische Suche nach individuellen Situationen, die in der Presse oder im Internet veröffentlicht wurden, zu identifizieren.Wir suchten retrospektiv nach Fällen von Todesfällen, die sich während des Polizeigewahrsams oder infolge von Polizeieinsätzen in Frankreich zwischen dem 1. Januar 2007 und dem 31. Dezember 2018 ereignet hatten und in der Presse oder online veröffentlicht worden waren. Wir identifizierten 142 Personen in 12 Jahren, d. h. durchschnittlich 12 pro Jahr. Die häufigsten Todesumstände waren Tod durch Schusswaffengebrauch (43%), Unfälle auf öffentlichen Straßen (16%), mechanisches Ersticken (14%) und andere traumatische Zusammenhänge (11%).
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![Produktbild: Historische Karte: Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen und Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt nebst den Reussischen Landen 1851 [gerollt]](http://medien.umbreitkatalog.de/bildzentrale/978/395/966/5896.jpg)



























































