Beschreibung
In den letzten Jahren hat die Häufigkeit der Harnsteinerkrankung in den westlich geprägten Industrienationen deutlich zugenommen. In Deutschland hat sich die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb der letzten zehn Jahre verdreifacht. Der AK Harnsteine DGU geht davon aus, dass etwa jeder Zehnte einmal im Leben einen Harnstein entwickelt, von denen dann grob jeder Vierte später erneut Steine bekommt. Etwa 1,2 Millionen Patienten müssen jährlich wegen dieser Erkrankung behandelt werden. Circa jeder 3. Patient einer urologischen Praxis wird behandelt wegen Harnsteinen. Es gibt viele verschiedene Gründe, warum sich Steine bilden können. Eine der Hauptursachen ist Übergewicht (metabolisches Syndrom). Häufig sind Steine auch nur Symptom einer anderen Erkrankung, die es zu diagnostizieren gelte.
Autorenporträt
Professor Dr. med. Thomas Knoll, M.Sc., Chefarzt der Urologischen Klinik Sindelfingen. Einer seiner Forschungsschwerpunkte sind die Steinerkrankungen. Dazu ist er ein gefragter Referent und erhielt den Arthur-Smith-Award der Endourology Society, sowie den Wolfgang-Hepp Preis und den Felix-Martin-Oberländer Preis der Deutschen Gesellschaft für Urologie für seine hervorragende wissenschaftliche Arbeit zum Thema Urolithiasis und seine Verdienste in der Fort- und Weiterbildung. Professor Knoll ist Mitglied im Vorstand der Südwestdeutschen Gesellschaft für Urologie e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU). Als Vorsitzender des Arbeitskreises Harnsteine der Akademie der Deutschen Urologen (DGU) brachte er 2015 die S2k-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Metaphylaxe der Urolithiasis auf den Weg. Professor Dr. Dr. med. univ. Arkadiusz Miernik, F.E.B.U., M.H.B.A., Geschäftsführender Oberarzt an der Klinik für Urologie und Leiter Sektion Urotechnologie, Universitätsklinikum Freiburg. Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Urologische Forschung und des Arbeitskreises Endourologie der Deutschen Gesellschaft für Urologie sowie der EULIS Gruppe der EAU. Er wurde 2015 mit der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung der deutschen Urologie, dem Maximilian Nitze-Preis, für seine Forschung auf dem Gebiet der Harnsteintherapie geehrt.
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