Psychosomatik nicht-epileptischer Anfälle

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Pädiatrie und Pädologie Supplementa 7

ISBN: 3211818189
ISBN 13: 9783211818183
Autor: Mangold, Burkart
Verlag: Springer Verlag GmbH
Umfang: x, 104 S.
Erscheinungsdatum: 06.04.1984
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 481863 Kategorie:

Beschreibung

Die grof.\en diagnostischen und therapeutischen Fortschritte der Medizin der letzten Jahrzehnte sind gerade auch in der Piidiatrie unverkennbar. Umso auffallender ist es, daf.\ in manchen Teil­ gebieten unseres Faches kaum oder jedenfalls nur geringe Fortschritte festzustellen sind. So kennen wir z. B. heute immer noch nicht die direkten Ursa chen der meisten angeborenen Herz­ feWer oder der recht zahlreichen embryonalen Entwicklungsstorungen des Urogenitaltraktes. Wir wissen aber auch noch zu wenig tiber die Ursachen, Vorbeugungs- und spezifischen Therapie­ moglichkeiten des beim Kind so Mufigen cerebralen Anfallsleidens. Gewif.\ hat die medikamen­ tose antikonvulsive Therapie in den letzten Jahrzehnten viele neue Moglichkeiten geschaffen, damit auch wesentlich bessere Behandlungsergebnisse, doch bleiben auch diesbezUglich noch viele WUnsche fUr eine Verbesserung der gegenwiirtigen Lage offen. Die Bemtihungen des Autors der vorliegenden Publikation, anhand von klinischen Beobachtungen und Erfahrungen die Bedeutung psychischer Probleme des Kindes fUr die Entstehung von cere­ bralen Anfallen diagnostisch und therapeutisch herauszuarbeiten, darf als ein wertvoller Schritt zur Kliirung der Pathogenese, Vorbeugung und Behandlung derart bedingter Anfallsleiden ange­ sehen werden. Der Beitrag ist umso wertvoller, als unter den Kollegen immer noch bei dieser Art von Anfallsleiden diagnostische und therapeutische Unsicherheit festzustellen ist, die dringend abgebaut werden muf.\.

Autorenporträt

InhaltsangabePatientengut und Methodik.- Klinisch-medizinische Aspekte nicht-epileptischer Anfälle.- Differentialdiagnostische Überlegungen bei zerebralen Anfällen.- Synkopale Anfälle.- Adams-Stokes-Anfälle.- Cardiophobische Anfälle.- Pavor-Nocturnus-Anfälle.- Dyskinesien.- Migraine accompagnée.- Benigne paroxysmale Vertigo.- Normocalcämische tetaniforme Anfälle.- Psychogene Anfälle.- Klinische Symptomatik und differentialdiagnostische Kriterien bei "nicht-epileptischen Anfällen".- Das EEG in der Epilepsiediagnostik.- Das EEG bei psychogenen Anfällen.- Zur EEG-Diagnostik und antiepileptischen Therapie bei unseren Patienten.- Psychodiagnostische Aspekte nicht-epileptischer Anfälle im Kindes- und Jugendlichenalter.- Zusammenhänge und Korrelationen zwischen Anfällen, anderen psychosomatischen Symptomen und Entwicklungs- und Verhaltensstörungen bei unseren Patienten.- Literaturübersicht über die Bedeutung emotionaler Faktoren bei der Anfallsauslösung.- Erkennen und DeutUchwerden der Zusammenhänge zwischen psychosomatischer Reaktion und intrapsychischer oder interpersoneller Konfliktsituation in der Psychotherapie.- Bedeutung und Funktion der psychogenen Anfälle aus der Sicht und Erlebnisweise der Kinder-direkte Aussagen und Phantasien als bildhafter Ausdruck des emotionalen Geschehens.- Psychodiagnostik-Familiendiagnostik.- Psychische Grundproblematik-signifikante Verhaltens- und Interaktionsmuster-Ergebnisse der psychodiagnostischen und familiendiagnostischen Analyse bei unseren Patienten.- I) Angstsymptomatik.- II) Aggressionssymptomatik.- III) Entwicklung von aggressiven-manipulativen (hysteroiden) Verhaltensweisen als Ausdruck einer gestörten Interaktion zwischen Eltern und Kind.- IV) Loslösungsprobleme-Störung oder Blockade der Autonomieentwicklung.- Zusammenfassung der Ergebnisse der Psycho- und Familiendiagnostik.- Sekundär durch die Epilepsie ausgelöste psychosoziale Belastungen.- Verhaltensstörungen durch Antiepileptika.- Einteilung der verschiedenen Krankheitsgruppen in ein klinisches Modell.- Therapeutische Aspekte bei nicht-epileptischen Anfällen.- Stationäre Psychotherapie-Familientherapie.- Darstellung des therapeutischen Konzeptes.- Konzept der Familientherapie.- Konzept der stationären Psychotherapie.- A) Therapeutische Interventionsmöghchkeiten im Hinblick auf die Angstsymptomatik.- B) Therapeutische Interventionen im Hinblick auf die Aggressionssymptomatik.- C) Therapeutische Interventionen im Hinblick auf aggressiv-manipulative (hysteroide) Verhaltensweisen.- D) Therapeutische Interventionen bei Loslösungsproblemen und gestörter Autonomieentwicklung.- Therapieergebnisse-katamnestische Ergebnisse.- Zusammenfassung.- Literatur.

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E-Mail: juergen.hartmann@springer.com

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