Beschreibung
Infektionen der Operationsstelle (OSI) sind ein wichtiges Thema in Bezug auf Morbidität, Mortalität und zusätzliche Kosten für das Krankenhaus. In den Industrieländern entwickeln zwischen 2% und 7% der operierten Patienten innerhalb eines Monats nach dem Eingriff eine Infektion. In einigen Entwicklungsländern liegt die Rate bei über 25%. Die ISO hat das Interesse der Industrieländer geweckt. Im Rahmen eines globalen Ansatzes zur Verbesserung der Pflegequalität und der Patientensicherheit haben diese Länder rigorose Aktions- und Bekämpfungsprogramme gegen nosokomiale Infektionen eingeführt, bei denen die ISO einen Schwerpunkt bildet. Es ist erwiesen, dass diese Infektionskategorie die erste vermeidbare nosokomiale Infektion ist. Die Definition von ISO wurde standardisiert. Das Risiko einer ISO hängt von mehreren Parametern ab, der Größe des Inokulums, der Virulenz der Keime und der Resistenz des Wirts. Es wurden patientenbezogene Risikofaktoren und Faktoren, die mit den Merkmalen des chirurgischen Eingriffs zusammenhängen, identifiziert. Es wurden Empfehlungen für die Prävention von ISOs erstellt. Die spezifischen Präventionsmaßnahmen beruhen vor allem auf der Antibiotikaprophylaxe und der Hautvorbereitung des Operateurs.
Autorenporträt
La dottoressa Guetarni Nadia è docente senior di epidemiologia e medicina preventiva all'Università di Oran-1, facoltà di medicina (Algeria). È caposquadra nel laboratorio di ricerca "Surveillance des Infections Liées aux Soins à Oran", e membro di un team di ricerca sui tumori. È capo unità al CHUO.
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