Thermodynamik

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ISBN: 3642504914
ISBN 13: 9783642504914
Verlag: Springer Verlag GmbH
Umfang: xviii, 302 S., 5 s/w Illustr., 302 S. 5 Abb.
Erscheinungsdatum: 20.11.2013
Weitere Autoren: Poincaré, H/Blondin, J/Jaeger, W u a
Auflage: 1/2025
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

InhaltsangabeInhaltsverzeichniss.- I. Das Princip von der Erhaltung der Energie.- Die Entdeckung des Princips von der Aequivalenz.- Die Unmöglichkeit eines Perpetuum mobile.- Das Princip von der Erhaltung der Bewegung.- Die lebendige Kraft.- Das Theorem der lebendigen Kräfte.- Die Erhaltung der Energie.- Die Arbeit der äusseren Kräfte.- Fälle, bei denen die Energie erhalten bleibt.- Die Folgerungen aus der Unmöglichkeit des Perpetuum mobile.- II. Kalorimetrie.- Das Wärme-Fluidum.- Temperatur.- Wärmemenge.- Grundgleichung eines Körpers.- Absolute Temperatur.- Specifische Wärme bei konstantem Druck.- Specifische Wärme bei konstantem Volumen.- Wärmemenge, welche bei einer unendlich kleinen Umwandlung aufgenommen wird.- Geometrische Darstellung des thermischen Verhaltens eines Körpers.- Isothermische und adiabatische Kurven.- Folgerungen aus der Annahme von der Unzerstörbarkeit der Wärme.- Wärmeentwickelung bei der Reibung.- III. Die Untersuchungen von Sadi Carnot.- Die ersten Untersuchungen von Sadi Carnot.- Die Arbeit, welche einem Kolbenhube entspricht.- Wärmequelle und Kältequelle.- Die der Wärmequelle entzogene Wärmemenge wird vollständig an die Kältequelle abgegeben.- Umkehrbarkeit des Kreislaufs einer Maschine.- Bedingungen für die Umkehrbarkeit einer Elementar-Umformung.- Carnot’scher Kreisprocess.- Der ökonomische Koefficient eines Carnot’schen Kreises ist ein Maximum.- Der ökonomische Koefficient eines Carnot’schen Kreises hängt nicht von der Natur des zur Umwandlung benutzten Körpers ab.- Carnot’sche Funktion.- Einige Anwendungen auf die specifische Wärme der Gase.- Die letzten Ideen von Sadi Carnot.- IV. Das Princip der Aequiyalenz.- Die Molekularhypothesen.- Innere Energie eines isolirten Systems.- Natur der Reibungskräfte.- Ausdehnung des Princips von der Erhaltung der Energie.- Aequivalenz von Arbeit und Wärme.- Experimentelle Bestimmung des mechanischen Wärmeäquivalents.- Neue Versuche von Joule.- Versuche von Rowland.- Unveränderlichkeit der Grösse E.- Das Princip von der Aequivalenz als experimentelles Princip.- Neue Methoden zur Bestätigung des Princips der Aequivalenz.- Versuche von Hirn mit der Dampfmaschine.- V. Bestätigung des Princips von der Aequivalenz durch die Gase.- Aeussere Arbeit einer Flüssigkeit.- Bestimmung von E mittels der specifischen Wärmen der Gase.- Versuche von Joule über die Ausdehnung der Gase.- Anwendung auf die Bestimmung von E.- Isotherme und adiabatische Ausdehnung eines Gases.- Versuche von Clément und Desormes; Berechnung von C/c.- Berechnung von C/c mittels der Schallgeschwindigkeit.- VI. Einige Bestätigungen des Princips von der Erhaltung der Energie.- Der Zustand eines Körpers lässt sich nicht immer durch zwei Variabele definiren.- Anwendung des Princips auf ein System elektrisirter Körper.- Die hydro-elektrische Säule.- Elektrodynamische Erscheinungen.- Die elastischen festen Körper.- In Bewegung befindliche ponderable Fluida.- VII. Das Princip von Carnot-Clansins.- Das Princip von Carnot.- Das Princip von Clausius.- Die Einwürfe von Hirn.- Einwurfsfreie Fassung des Princips.- Andere Fassung des zweiten Wärmesatzes.- VIII. Einige Folgerungen aus dem Princip von Carnot, Entropie. – Charakteristische Funktionen.- Vorzeichen der Wärmemengen, welche bei einer thermischen Maschine in Frage kommen.- Einige Eigenschaften der Isothermen und Adiabaten.- Carnot’scher Kreis.- Der ökonomische Koefficient eines Carnot’schen Kreises hängt nur von den Temperaturen der Isothermen ab.- Der ökonomische Koefficient eines beliebigen Kreises ist höchstens gleich dem eines Carnot’schen Kreises.- Ausdruck für die Carnot’sche Funktion.- Theorem von Clausius.- Entropie.- Die Entropie eines isolirten Systems wächst fortwährend.- Das Clausius’sche Theorem als zweiter Wärmesatz.- Charakteristische Funktionen von Massieu.- IX. Untersuchung der Gase.- Die verschiedenen Arten der Ausdehnung von Gasen.- Gesetze, welche die vollkommenen Gase charakterisiren.- Das Joule’sche Gesetz ist nur annäherungsweise richtig.- Strömen

Artikelnummer: 5894106 Kategorie:

Beschreibung

Von Tag zu Tag spielen die beiden Hauptprincipien der Thermodynamik in allen Zweigen der philosophischen Natur­ betrachtung eine grössere Rolle. Die kühnen Theorien, die noch vor 40 Jahren galten und mit Molekular-Hypothesen verquickt. waren, sind heutzutage verlassen worden, und man sucht auf der Thermodynamik allein das ganze Gebäude der mathematischen Physik aufzubauen. Sind aber die Lehrsätze von R. Mayer und von Clausius, diese beiden Hauptstützen des Gebäudes, fest genug begründet, um dasselbe für absehbare Zeit tragen zu können? Niemand zweifelt daran, aber worauf gründet sich diese Zuversicht? Ein bedeutender Physiker sagte mir eines Tages gelegentlich einer Besprechung über das Fehlergesetz: "Jedermann glaubt fest an dasselbe, da die Mathematiker meinen, es sei eine Beob­ achtungsthatsache, die Be 0 b ach te r hingegen, es sei ein mathe­ matisches Gesetz". So verhielt es sich auch lange Zeit mit dem Princip von der Erhaltung der Energie. Heute ist dem nicht mehr so, vielmehr weiss Jedermann, dass dies Gesetz aus experi­ mentellen Thatsachen abgeleitet ist. Was berechtigt uns dann aber, dem Princip selbst eine grössere Allgemeinheit und Genauigkeit zuzuschreiben, als den Versuchen, auf die es begründet ist? Dies kommt auf die Frage hinaus, ob es über­ haupt erlaubt ist, die empirischen Thatsachen, wie es gewöhnlich zu geschehen pflegt, zu verallgemeinern, und ich bin nicht verwegen genug, diese Frage, an deren Lösung schon so viele Philosophen ver­ geblich ihre Kraft versucht haben, hier zu erörtern.

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