Lumineszierende Goldalkine. Untersuchung von Gold-Substituenten in Bezug auf ihre lumineszierenden Eigenschaften

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ISBN: 3668909377
ISBN 13: 9783668909373
Autor: Möller, Arik
Verlag: GRIN Verlag
Umfang: 72 S., 3 farbige Illustr.
Erscheinungsdatum: 18.02.2019
Auflage: 1/2019
Format: 0.6 x 21 x 14.8
Gewicht: 118 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 7599671 Kategorie:

Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Chemie - Anorganische Chemie, Note: 1,2, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es daher, bis jetzt unbekannte Gold-Alkin-Komplexe mit verschiedenen Gold-Substituenten zu synthetisieren und auch in Bezug auf ihre lumineszierenden Eigenschaften zu untersuchen und zu vergleichen. Wie die Ergebnisse zeigen, ist die Synthese neuer Gold(I)-Alkin-Komplexe mit verschiedenen Gold-Substituenten gelungen. Die hergestellten Komplexe wurden weiterführend untersucht, um Erkenntnisse über ihre lumineszierenden Eigenschaften zu erhalten. Generell ist nur ein geringer Einfluss des Gold-Atoms bzw. der Gold-Verbindung auf die Fluoreszenz der Alkine festzustellen. Das GoldAtom wirkt einen starken Elektronenzug auf die unmittelbar benachbarten Atome aus. Dieser Effekt führt zu einer deutlichen Entschirmung der beiden an das GoldAtom gebundenen Atome. Darüber hinaus führt die Substitution des Chlorids durch ein Alkin an den GoldVerbindungen zur einer Verminderung der Elektronendichte am ersten Substituenten. Das Alkin als DonorLigand begünstigt eine hohe Elektronendichte am GoldAtom. Daraus resultiert im 13CNMRSpektrum die starke Verschiebung des AlkinKohlenstoffs im Benzothiadiazol um etwa 40 ppm auf ca. 140 ppm. Analog dazu wird der Carben Kohlenstoff im Mesitylimidazol um etwa 13 ppm auf ca. 190 ppm tieffeld-verschoben. Auch das Phosphor-Atom des Triphenylphosphin wird im 31P-NMR-Spektrum etwa 9 ppm auf ca. 42 ppm entschirmt. Der Elektronenzug des Gold-Atoms ist räumlich begrenzt, da sich nur für die direkt gebundenen Atome eine deutliche Verringerung der Elektronendichte feststellen lässt. Aus der Röntgenstrukturanalyse ist ersichtlich, dass die lineare Konfiguration der Alkin-Gold-Einheit leicht verzerrt ist. Zudem sind die Gold-Kohlenstoff-Bindungen kürzer als durchschnittliche Gold-Kohlenstoff-Bindungen für ungesättigte Kohlenstoffe.

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