Es kann nicht jeder ein Gelehrter sein

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Eine Kulturgeschichte der jiddischen Literatur 1105-1597

ISBN: 3633543228
ISBN 13: 9783633543229
Autor: Klingenstein, Susanne
Verlag: Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag
Umfang: 633 S.
Erscheinungsdatum: 23.11.2022
Format: 3.8 x 22 x 14.6
Gewicht: 747 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden
Artikelnummer: 5385537 Kategorie:

Beschreibung

Gelacht und gedacht, erzählt und erzogen wurde in jiddischer Sprache seit dem Hochmittelalter. Auf den letzten Blättern gelehrter Bücher finden wir Rezepte, Zaubersprüche und Gebete. Gereimte Epen kursierten in Abschriften zum geselligen Vortrag. Ein Konvolut von 1382 aus Kairo bezeugt, dass Juden mit deutscher Literatur bestens vertraut waren und sie witzig adaptierten. Aus Geldnot begannen findige Unternehmer im frühen 16. Jahrhundert in Krakau, Augsburg und Venedig mit dem Druck jiddischer Bücher. Jetzt hatten auch Frauen und ungelehrte Männer Zugang zur Bibel und den Religionsvorschriften. Deutsche Reformatoren sahen in jiddischen Bibeln eine Gelegenheit zur Judenmission. Doch die Verbreitung jiddischer Bücher schürte nicht die Feuer des Aufbruchs, sondern stärkte den Zusammenhalt der Gemeinschaft. Sie machte die Frauen unabhängiger und selbstbewusster, denn sie kannten nun die Gesetze. Und an langen Sabbatnachmittagen lasen sie von den Abenteuern jüdischer Helden.Susanne Klingenstein erzählt erstmals die spannende Geschichte der frühen jiddischen Literatur: Wer jiddische Literatur liebt, kann nun ihre Anfänge kennenlernen.

Autorenporträt

Informationen zu Susanne Klingenstein auf suhrkamp.de

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