Der Sohn des Menschen

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Theodizee oder Theogonie des christlichen Gottes?

ISBN: 350677414X
ISBN 13: 9783506774149
Autor: Tsikrikas, Zenon
Verlag: Brill Schöningh, Ferdinand
Umfang: 233 S.
Erscheinungsdatum: 02.04.2012
Auflage: 1/2012
Format: 1.7 x 23.4 x 15.4
Gewicht: 400 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 3345781 Kategorie:

Beschreibung

Was besagt eigentlich das Wort Theotokos? Weist es nicht etwa darauf hin, dass die Geburt des Gottessohnes von der sterblichen Maria ein und dasselbe innertrinitarische Ereignis wie dessen Geburt vom Vater ist? Kann ein solches Verständnis einen neuen Gottes- und Wahrheitssinn befördern? Das christliche Gottesbild wird vorwiegend hegelianisch verstanden: Gott kann den Menschen als dialektisches Moment aufnehmen und so sich selbst aufheben, selbstkritisch korrigieren und rechtfertigen. Bei dieser Selbstkorrektur Gottes handelt es sich um eine spekulative Theodizee. Denselben Weg schlug der gesamte platonisch-abendländische Wahrheitssinn ein. Dagegen entspringt Gott in der chalkedonischen Christologie des Maximus Confessor als protogene Wahrheit aus der sterblichen menschlichen Natur. Die Person Christi existiert aus und in der göttlichen und menschlichen Natur gleichermaßen. Im Sinne dieser Theogonie begegnet uns Christus als Wurm aus der Verwesung, Sonnenaufgang von unten, Erstgeborener der Toten, Sohn des Menschen.

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