Die kalendarische Altersgrenze im Rentensystem: Willkür oder Gleichheit?

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Eine philosophische Untersuchung, Sozialwissenschaften heute

ISBN: 3763973435
ISBN 13: 9783763973439
Autor: Stracke, Elmar
Verlag: wbv Media
Umfang: 384 S., 6 Karten
Erscheinungsdatum: 09.08.2023
Auflage: 1/2023
Gewicht: 408 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Gleichheit im Sozialstaat Praktische Philosophie und Gerechtigkeit Funktion von Altersgrenzen Normativer Rahmen des Rentensystems

Ist es gerecht, den Zugang zur Rente an das kalendarische Alter zu knüpfen? Vor dem Hintergrund moderner Gerechtigkeitstheorien untersucht Elmar Stracke die Altersgrenze, das Leben in der Rente sowie Funktion und Ziel des Rentensystems.

Artikelnummer: 121199 Kategorie:

Beschreibung

Das kalendarische Alter ist die entscheidende Kennzahl für den Renteneintritt. Es sagt aber nur wenig über Gesundheit, Verdienst oder Motivation des einzelnen Menschen aus. Ist die Altersgrenze gerecht oder Willkür? Dieser Frage geht Elmar Stracke in seiner philosophischen Untersuchung nach. Im ersten Teil beleuchtet er die Gleichheit als wesentliche Grundlage moralphilosophischer Theorien, die unseren Sozialstaat prägen, und fragt nach der Besonderheit der Kategorie Alter": Welche Dimensionen des Alters gibt es? Ist Altersdiskriminierung genauso zu behandeln wie Rassismus oder Sexismus? Und inwiefern lässt sich vom kalendarischen Alter auf die individuelle Lebenslage schließen? Die ausführliche Analyse des deutschen Rentensystems macht deutlich, dass bis heute unterschiedliche und teils widersprüchliche Gerechtigkeitsmaßstäbe an das Rentensystem und die Altersgrenzen angelegt werden. Schließlich wägt Elmar Stracke Argumente für und gegen kalendarische Altersgrenzen aus Sicht von Individuen und Gesellschaft unter den Stichpunkten Willkür, Effizienz und Gleichheit gegeneinander ab. Er konstatiert, dass kalendarische Altersgrenzen inhärent willkürlich sind. Da sich diese Willkür aber gleich und transparent verteilt, können sie in der gesellschaftlichen Praxis die gerechteste aller verfügbaren Optionen sein. Der Band ist ein wertvoller Beitrag zur praktischen Philosophie kalendarischer Altersgrenzen und bietet ein solides gerechtigkeitstheoretisches Fundament für Diskussionen zum Rentenalter.

Autorenporträt

Dr. Elmar Stracke (Jg. 1992) promovierte mit seiner Arbeit zur moralischen Zulässigkeit kalendarischer Altersgrenzen an der Universität Bayreuth. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag und arbeitete als Präsident von Polis180 e.V. an der Übersetzung junger Blickwinkel in die politische Entscheidungswelt. In seinem Podcast Alter, was geht?" beleuchtet er geschichtliche, soziologische und philosophische Aspekte des Alters sowie das Zusammenleben von Alt und Jung.

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