Autonomie und Willkür

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Kant und die Zweideutigkeit der Freiheit, Deutsche Zeitschrift für Philosophie / Sonderbände 42

ISBN: 3110668807
ISBN 13: 9783110668803
Autor: Setton, Dirk
Verlag: De Gruyter GmbH
Umfang: VIII, 237 S., 1 s/w Tab., 1 b/w tbl.
Erscheinungsdatum: 16.12.2020
Auflage: 1/2020
Format: 1.8 x 24.5 x 17.5
Gewicht: 541 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden
Artikelnummer: 7733381 Kategorie:

Beschreibung

Die Frage, die der Band beantwortet, gilt dem Verhältnis von Wille und Willkür bei Kant: Weshalb muss sich der eine Begriff des freien Willens in zwei Formen der Freiheit teilen - in die Freiheit der Autonomie auf der einen Seite und die Freiheit der Willkür auf der anderen? Beide Freiheiten stehen nicht in einem Verhältnis der einfachen Ergänzung, sondern gehören unterschiedlichen Ordnungen an: Der Wille als Vermögen der vernünftigen Selbstbestimmung beschreibt eine normative Ordnung, während die Willkür als Kraft eigensinniger Entschiedenheit gerade eine Freiheit von normativen und faktischen Bestimmungen in Anspruch nimmt. Wie ist das Verhältnis dieser beiden Dimensionen und damit zuletzt die Einheit des Willens zu begreifen? Um diese Einheit denken zu können, so das Argument, müssen wir den eigentümlichen Akt verstehen, durch den ein endliches Subjekt das Gesetz seiner Vernunft zum Gesetz seines besonderen, subjektiven Willens macht. Ohne ein Moment von Willkür lässt sich dieser Akt und mithin die Wirklichkeit der Freiheit nicht verstehen. Der Gedanke der notwendigen Einheit von Autonomie und Willkür dient dem Band so als Leitmotiv für eine grundlegende Neubestimmung von Kants Theorie der Freiheit.

Autorenporträt

Dirk Setton, Goethe-Universität Frankfurt a. M.

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