Der gereimte Genosse

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Goethe in der SBZ/DDR

ISBN: 3828839924
ISBN 13: 9783828839922
Autor: Heyer, Andreas
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Umfang: 483 S.
Erscheinungsdatum: 17.07.2017
Auflage: 1/2017
Format: 3 x 21 x 15
Gewicht: 610 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 2637321 Kategorie:

Beschreibung

Um Faschismus und Krieg für immer von deutschem Boden fernzuhalten, unternahmen die führenden Persönlichkeiten in der SBZ/DDR von Anfang an vieles, um an die verschütteten Traditionen des humanistischen kulturellen Erbes der Vergangenheit anzuknüpfen. Ein Konsens, der die russischen Kulturoffiziere ebenso umfasste wie Parteipolitiker der SED und die philosophische Elite. 1949 stand im Zeichen Johann Wolfgang Goethes. Neben dem im Westen als Skandal empfundenen Auftritt Thomas Manns in Weimar kam es zu zahlreichen Veranstaltungen und Wortmeldungen zu Goethe: Johannes R. Becher, Paul Rilla, Georg Lukács, Wolfgang Harich, Ernst Bloch, Hans Mayer - das sind die Protagonisten des vorliegenden Buches, deren Goethe-Verständnis nachgezeichnet wird. Dabei werden zuerst die Jahre zwischen 1949 und 1956 fokussiert. Nach den Umbrüchen in der DDR arbeiten aber gerade die marxistischen Philosophen Lukács, Bloch und Harich weiter zum kulturellen Erbe. Ein Prozess, der zum Abschluss untersucht und dargestellt wird. Zudem bietet der Band verschiedene Seitenblicke: Auf Schiller und Heine oder die Geschichte der Krisenzeit von 1956. Eine Reise durch die DDR - anhand von Goethe, mit Goethe, auf der Suche nach der Identität des kleineren deutschen Staates.

Autorenporträt

Dr. phil. Andreas Heyer promovierte über Denis Diderot und die französische Aufklärung. Er ist Herausgeber der "Nachgelassenen Schriften Wolfgang Harichs" im Tectum Verlag.

Herstellerkennzeichnung:


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