Beschreibung
Ob eine soziale Bewegung im Namen künftiger Generationen spricht, eine Gewerkschaft eine Unterhändlerin entsendet oder eine Partei die seltene Einladung in Talkshows beklagt - politisch präsent sein zu wollen, wird vor allem demokratisch begründet. Aber Repräsentation hat ihre eigenen Gesetze. Um den Besonderheiten dieses Konzepts nachzuspüren, unternimmt Jakob Horneber Ausflüge in die Begriffsgeschichte, aber auch in Musik, Religion und Kunst. Dabei orientiert er sich an der Frage, wann Repräsentationsversuche erfolgreich sind und auf welche Kriterien sich eine empirische Analyse stützen sollte. Die von ihm vorgeschlagene Funktionstypologie macht deutlich, dass Repräsentationen stets konkurrierenden Erwartungen ausgesetzt sind.
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