Kontingenz und Ambivalenz

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Der bioethische Diskurs zur Stammzellenforschung

ISBN: 3658032006
ISBN 13: 9783658032005
Autor: Stark, Carsten
Verlag: Springer VS
Umfang: xiv, 229 S., 5 s/w Illustr., 229 S. 5 Abb.
Erscheinungsdatum: 18.10.2013
Auflage: 1/2014
Format: 1.8 x 21 x 14.9
Gewicht: 327 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Gesellschaft und Konsens sind zwei Begriffe, die sich nur widersprüchlich aufeinander beziehen lassen. Einen gesellschaftlichen Konsens hat es nie gegeben. Vielmehr offenbart die Rede von der Konsensgesellschaft eine Ideologie, die alles Politische negiert und unter dem Schleier der objektiven und interessensneutralen Wahrheitsfindung verdeckt. Eine demokratische Gesellschaft muss indes reif sein, für jenen Dissens der durch Diskurs nicht aufgelöst werden kann.  Am Beispiel der Diskussion über die Stammzellenforschung macht Carsten Stark deutlich, dass hier gesellschaftliche Konstruktionen wirken, die von Prinzip her gegensätzliche Rationalitäten abbilden. Es handelt sich dabei um gesellschaftliche Strukturen der Reduktion von Kontingenz und der Reduktion von Ambivalenz. In einem analytischen Sinne rücken dabei die Institutionen von Profession und Religion in den Fokus.  Der InhaltStammzellenforschung. Eine Frage an die Demokratie?.- Grundlegung einer Wissenssoziologie des Politischen.- Der politische Handlungsraum am Beispiel der Stammzellenforschung.- Der Diskurs zur Stammzellenforschung und seine Positionen.- Gesellschaftstheorie und Ideologie des Funktionalismus.- Profession und Religion.- Zur Funktion des Staates Die ZielgruppenSoziologen.- Politikwissenschaftler.- Ethiker.- Religionswissenschaftler.- Hermeneutiker.- Theologen Der AutorProf. Dr. Carsten Stark ist Professor für Personalmanagement und Organisation an der Hochschule Hof und Privatdozent für den Fachbereich Soziologie an der Universität Siegen.

Artikelnummer: 5811657 Kategorie:

Beschreibung

Gesellschaft und Konsens sind zwei Begriffe, die sich nur widersprüchlich aufeinander beziehen lassen. Einen gesellschaftlichen Konsens hat es nie gegeben. Vielmehr offenbart die Rede von der Konsensgesellschaft eine Ideologie, die alles Politische negiert und unter dem Schleier der objektiven und interessensneutralen Wahrheitsfindung verdeckt. Eine demokratische Gesellschaft muss indes reif sein, für jenen Dissens der durch Diskurs nicht aufgelöst werden kann. Am Beispiel der Diskussion über die Stammzellenforschung macht Carsten Stark deutlich, dass hier gesellschaftliche Konstruktionen wirken, die von Prinzip her gegensätzliche Rationalitäten abbilden. Es handelt sich dabei um gesellschaftliche Strukturen der Reduktion von Kontingenz und der Reduktion von Ambivalenz. In einem analytischen Sinne rücken dabei die Institutionen von Profession und Religion in den Fokus.

Autorenporträt

Prof. Dr. Carsten Stark ist Professor für Personalmanagement und Organisation an der Hochschule Hof und Privatdozent für den Fachbereich Soziologie an der Universität Siegen.

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