Beschreibung
Die Studie stellt entwicklungspolitische Freiwilligendienste erstmals in einen grundlegend sozialtheoretischen Kontext. Anhand der Reziprozitätstheorie wird herausgearbeitet, auf welchen tieferen Logiken entwicklungspolitische Freiwilligendienste basieren. Dabei werden insbesondere ambivalente und asymmetrische Gegenseitigkeitsformen im Spiegel postkolonialer Theorieansätze analysiert. Leitende Fragen dabei sind: Welche Auswirkungen auf Reziprozitätsprozesse hat die Positionierung im Kontext von Entwicklung? Welche Logiken von Geben und Nehmen werden im NordSüdAustausch transportiert? Wo liegen Herausforderungen für partnerschaftliche Zusammenarbeit und die pädagogische Begleitung? Der deutsche Weltwärts-Freiwilligendienst dient als Fallstudie. Die aktualisierte Neuauflage reflektiert die Veränderungen des Programms seit 2012, wie die Einführung der Süd-Nord-Komponente. Außerdem nimmt sie auch Freiwilligendienste anderer Länder in den Blick.
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