Beschreibung
In Heideggers späterem Denken über Kunst spielt die Bildhauerei eine große Rolle. Der Philosoph hat sich intensiv mit den Werken von Ernst Barlach, Bernhard Heiliger und Eduardo Chillida beschäftigt. In der Begegnung mit ihren Arbeiten erkannte Heidegger die Gelegenheit, seine Auffassung des Raums und der Räumlichkeit seit "Sein und Zeit" neu zu fassen. Andrew J. Mitchell zeichnet in seiner aufmerksamen Studie den Weg nach, den Heidegger in seiner Beschäftigung mit der Kunst bis zu seiner späten Schrift "Die Kunst und der Raum" (1969) gegangen ist. In ihr präsentiert sich ein Verständnis des Raums, das von der Bildhauerei gegründet wird.
Autorenporträt
Andrew J. Mitchell ist einer der zur Zeit wichtigsten Heidegger-Forscher der USA.
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