Kooperation und Praxiskompetenz

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Eine praxeologische Perspektive auf kooperationsbedingte Kompetenzentwicklung von Lehrkräften, Rekonstruktive Bildungsforschung 35

ISBN: 3658348445
ISBN 13: 9783658348441
Autor: Bloh, Thiemo
Verlag: Springer VS
Umfang: viii, 368 S., 3 s/w Illustr., 368 S. 3 Abb.
Erscheinungsdatum: 17.07.2021
Auflage: 1/2021
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Lehrkräftekooperation soll allgemein zur Kompetenzentwicklung beteiligter Lehrkräfte, als auch zur Schulentwicklung beitragen. Allerdings impliziert Kooperation nicht per se Vor-, sondern gegebenenfalls auch Nachteile. Dies ist insbesondere dann ersichtlich, wenn Kooperation als soziale Praxis begriffen wird, in der nicht nur Fachwissen ausgetauscht, sondern kollektiv-implizite Wissensbestände (re)produziert werden. Gerade letztere besitzen – aus praxeologischer Perspektive – handlungspraktische Relevanz, und können in inkorporierter Form als Praxiskompetenzen, welche Akteurinnen und Akteure durch die Teilhabe in Kooperationsteams ,erwerben‘, bezeichnet werden. In der vorliegenden Studie wurden zum einen videographierte Lehrkräftekooperationsteams mittels der Dokumentarischen Methode analysiert, in welchen sich unterschiedliche Problemverhandlungspraxen und damit verbundenes Lernpotential rekonstruieren ließen. Zum anderen konnten in berufsbiographisch-narrativen Interviews mit den beteiligten Lehrkräften verschiedene Relationslogiken zwischen Team und Akteurin bzw. Akteur herausgearbeitet werden, welche bedeutsam für die Entwicklung von Praxiskompetenz sind. Der Autor Thiemo Bloh arbeitet derzeit am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Paderborn. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen unter anderem Lehrkräftekooperation, Professionalisierung von Lehrkräften, Qualitative Forschungsmethoden sowie Praxeologische Evaluation.

Artikelnummer: 2554583 Kategorie:

Beschreibung

Lehrkräftekooperation soll allgemein zur Kompetenzentwicklung beteiligter Lehrkräfte, als auch zur Schulentwicklung beitragen. Allerdings impliziert Kooperation nicht per se Vor-, sondern gegebenenfalls auch Nachteile. Dies ist insbesondere dann ersichtlich, wenn Kooperation als soziale Praxis begriffen wird, in der nicht nur Fachwissen ausgetauscht, sondern kollektiv-implizite Wissensbestände (re)produziert werden. Gerade letztere besitzen - aus praxeologischer Perspektive - handlungspraktische Relevanz, und können in inkorporierter Form als Praxiskompetenzen, welche Akteurinnen und Akteure durch die Teilhabe in Kooperationsteams erwerben, bezeichnet werden. In der vorliegenden Studie wurden zum einen videographierte Lehrkräftekooperationsteams mittels der Dokumentarischen Methode analysiert, in welchen sich unterschiedliche Problemverhandlungspraxen und damit verbundenes Lernpotential rekonstruieren ließen. Zum anderen konnten in berufsbiographisch-narrativen Interviews mit den beteiligten Lehrkräften verschiedene Relationslogiken zwischen Team und Akteurin bzw. Akteur herausgearbeitet werden, welche bedeutsam für die Entwicklung von Praxiskompetenz sind.

Autorenporträt

Thiemo Bloh  arbeitet derzeit am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Paderborn. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen unter anderem Lehrkräftekooperation, Professionalisierung von Lehrkräften, Qualitative Forschungsmethoden sowie Praxeologische Evaluation. 

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E-Mail: juergen.hartmann@springer.com

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