Demokratiepädagogik im Kontext von Inklusion

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Ein Modell der Schüler*innenpartizipation im Klassenrat in inklusiven Settings

ISBN: 3658410736
ISBN 13: 9783658410735
Autor: Gras, Juliana
Verlag: Springer VS
Umfang: xix, 598 S., 12 s/w Illustr., 4 farbige Illustr., 598 S. 16 Abb., 4 Abb. in Farbe.
Erscheinungsdatum: 30.03.2023
Auflage: 1/2023
Format: 3.5 x 21 x 15
Gewicht: 807 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Hintergrund der Arbeit bildet die zunehmende (bildungspolitische) Fokussierung der beiden Diskurse um Demokratiepädagogik und Inklusion. Lehrpersonen sind aufgefordert, die bildungspolitischen Vorgaben hinsichtlich beider Entwicklungen umzusetzen und Partizipation für alle Schüler*innen sicherzustellen. Was das für die Lehrpersonen in deren schulischer Praxis bedeutet, dieser übergeordneten Frage geht die Arbeit am konkreten Beispiel des basisdemokratischen Klassenrats im Kontext eines inklusiven Settings, in Orientierung am forschungsmethodologischen Ansatz der Grounded Theory, nach. Das herausgearbeitete Modell verdeutlicht, wie sich Lehrpersonen in einem Spannungsfeld zwischen Partizipationsermöglichung und -begrenzung bewegen, was sich in der Antinomie zwischen Demokratieerleben-Anleiten und -Begleiten manifestiert. Es werden (reziproke) Reibungsmomente und Grenzen sowie verschiedene Partizipationsgestaltungsformen deutlich, die auf die Notwendigkeit einer verstärkten Thematisierung demokratiepädagogischer Formate unter einer inklusionssensiblen Perspektive verweisen und zu einer reflexiven Demokratiepädagogik anregen. Die Autorin Juliana Gras ist Akademische Mitarbeiterin im Fach Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Weingarten. Gerahmt von den langjährigen Erfahrungen als Lehrerin der Sekundarstufe I und Fachberaterin für Unterrichtsentwicklung forscht und lehrt sie vor allem zu den Themen Demokratiebildung, Partizipation und Inklusion.

Artikelnummer: 8749828 Kategorie:

Beschreibung

Hintergrund der Arbeit bildet die zunehmende (bildungspolitische) Fokussierung der beiden Diskurse um Demokratiepädagogik und Inklusion. Lehrpersonen sind aufgefordert, die bildungspolitischen Vorgaben hinsichtlich beider Entwicklungen umzusetzen und Partizipation für alle Schüler*innen sicherzustellen. Was das für die Lehrpersonen in deren schulischer Praxis bedeutet, dieser übergeordneten Frage geht die Arbeit am konkreten Beispiel des basisdemokratischen Klassenrats im Kontext eines inklusiven Settings, in Orientierung am forschungsmethodologischen Ansatz der Grounded Theory, nach. Das herausgearbeitete Modell verdeutlicht, wie sich Lehrpersonen in einem Spannungsfeld zwischen Partizipationsermöglichung und -begrenzung bewegen, was sich in der Antinomie zwischen Demokratieerleben-Anleiten und -Begleiten manifestiert. Es werden (reziproke) Reibungsmomente und Grenzen sowie verschiedene Partizipationsgestaltungsformen deutlich, die auf die Notwendigkeit einer verstärkten Thematisierung demokratiepädagogischer Formate unter einer inklusionssensiblen Perspektive verweisen und zu einer reflexiven Demokratiepädagogik anregen.

Autorenporträt

Juliana Gras ist Akademische Mitarbeiterin im Fach Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Weingarten. Gerahmt von den langjährigen Erfahrungen als Lehrerin der Sekundarstufe I und Fachberaterin für Unterrichtsentwicklung forscht und lehrt sie vor allem zu den Themen Demokratiebildung, Partizipation und Inklusion.

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