Programmatik und Praxis der Schulentwicklung

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Rekonstruktionen zu einem konstitutiven Spannungsverhältnis, Rekonstruktive Bildungsforschung 11

ISBN: 365815778X
ISBN 13: 9783658157784
Autor: Goldmann, Daniel
Verlag: Springer VS
Umfang: vii, 336 S.
Erscheinungsdatum: 30.09.2016
Auflage: 1/2016
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Daniel Goldmann rekonstruiert als zentrales Phänomen schulischer Entwicklungspraxis eine hohe Differenz- und Konfliktvermeidung unter Lehrkräften, die die schulentwicklungsbezogenen Aushandlungen stark limitiert. Erklärt wird dieses Phänomen über die mangelnde formale Verfasstheit der Organisation Schule als ein zentrales Bezugsproblem von Schulentwicklung. Damit nimmt der Autor die wiederholt formulierte Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit von Schulentwicklung nicht zum Anlass von Kritik, sondern versteht die schulische Praxis in ihrer vermeintlich defizitären Abweichung von der Programmatik als gelingend und sinnhaft. Umgekehrt wird auch die Schulentwicklungsprogrammatik aufgrund der z.T. hohen Differenz zur Praxis nicht als überflüssig gesehen, sondern ebenso in ihrer Bedeutung für die Praxis in den Schulen untersucht.Der Inhalt – Normative Schulentwicklungsforschung (Meta)Theoretische Definition von Schulentwicklung Praxis der Schulentwicklung Programmatik zwischen hilfreicher und problematischer Simplifikation Die Zielgruppen – Dozierende und Studierende der Erziehungswissenschaft und Pädagogik Lehrerinnen und Lehrer, Schulentwicklungsberatende und Akteure der Bildungsadministration Der AutorDaniel Goldmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld.

Artikelnummer: 9960242 Kategorie:

Beschreibung

Daniel Goldmann rekonstruiert als zentrales Phänomen schulischer Entwicklungspraxis eine hohe Differenz- und Konfliktvermeidung unter Lehrkräften, die die schulentwicklungsbezogenen Aushandlungen stark limitiert. Erklärt wird dieses Phänomen über die mangelnde formale Verfasstheit der Organisation Schule als ein zentrales Bezugsproblem von Schulentwicklung. Damit nimmt der Autor die wiederholt formulierte Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit von Schulentwicklung nicht zum Anlass von Kritik, sondern versteht die schulische Praxis in ihrer vermeintlich defizitären Abweichung von der Programmatik als gelingend und sinnhaft. Umgekehrt wird auch die Schulentwicklungsprogrammatik aufgrund der z.T. hohen Differenz zur Praxis nicht als überflüssig gesehen, sondern ebenso in ihrer Bedeutung für die Praxis in den Schulen untersucht.

Autorenporträt

Daniel Goldmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld.

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E-Mail: juergen.hartmann@springer.com

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