Die Illusion des Illusionstheaters

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Friedrich Ludwig Schröder, Shakespeare und der natürliche Schauspielstil, Hamburger Beiträge zur Germanistik 67

ISBN: 3631848285
ISBN 13: 9783631848289
Autor: Malchow, Jacqueline
Herausgeber: Bernhard Jahn
Verlag: Peter Lang
Umfang: 452 S., 2 farbige Illustr.
Erscheinungsdatum: 25.05.2022
Auflage: 1/2022
Format: 2.9 x 21.6 x 15.3
Gewicht: 693 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Friedrich Ludwig Schröder bearbeitete und inszenierte im 18. Jahrhundert die Shakespeare-Stücke Hamlet und Der Kaufmann von Venedig. Diese interdisziplinäre Studie belegt die Bedeutung der Bearbeitungen und ihrer performativen Umsetzungen als essenzielle Zeugnisse aufklärerischer Theaterästhetik und Shakespeare-Rezeption.

Artikelnummer: 8907039 Kategorie:

Beschreibung

Shakespeares Karriere auf deutschen Bühnen begann 1776 in Hamburg mit einer Aufführung des Hamlet. Die Bearbeitung des Stücks stammte von Friedrich Ludwig Schröder - Schauspieler, Dramatiker, Regisseur und Direktor des Hamburger Theaters. Er schrieb damit Theatergeschichte. Untersucht werden seine während der Spielzeiten mehrfach überarbeiteten Aufführungsskripte von Hamlet und Der Kaufmann von Venedig sowie zeitgenössische Theaterkritiken und Briefwechsel. Diese interdisziplinäre Studie belegt die komplexen Einflüsse der Diskurse des 18. Jahrhunderts auf die Bühnentexte und ihre schauspielerische Interpretation. Dabei treten insbesondere die Bearbeitungen und ihre performativen Umsetzungen als essenzielle Zeugnisse aufklärerischer Theaterästhetik und Shakespeare-Rezeption hervor. Sie verlangen somit eine neue Wertschätzung.

Autorenporträt

Jacqueline Malchow studierte Anglistik und Geschichte an der Universität Hamburg und promovierte ebendort mit einem Abschlussstipendium. Sie war als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt 'Bühne und Bürgertum. Das Hamburger Stadttheater 1770-1850' am Institut für Germanistik der Universität Hamburg tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Theatergeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts, Theorie und Ästhetik des Schauspiels, die frühe Shakespeare-Rezeption sowie Diskurse zur Übersetzung.

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