Beschreibung
Ästhetik des afrikanischen Theaters setzt die Auseinandersetzung mit der Frage nach der Authentizität im afrikanischen Drama und Theater fort. Es untersucht die verschiedenen Parameter, die von Wissenschaftlern und Kritikern in den letzten vier bis fünf Jahrzehnten herangezogen wurden, um die Frage zu beantworten: Was genau macht das afrikanische Theater oder die Ästhetik des afrikanischen Theaters aus? Das Buch navigiert mutig durch die trüben Gewässer der Heterogenität, die die Identitätsansprüche des sogenannten afrikanischen Theaters erschweren, und gelangt schließlich zu einer Schlussfolgerung, die man als Konsensposition zu den Ausprägungen des Afrikanischseins im afrikanischen Theater bezeichnen könnte. Die Heranziehung der Werke zweier nigerianischer Dramatiker, Wole Soyinka und Femi Osofisan, als Beispiele für die typisch afrikanischen Theaterformen in diesem Buch ist potenziell umstritten, da so viele andere Dramatiker und in der Tat Hunderte von Theaterensembles und -gruppen aus verschiedenen Teilen Afrikas gleichermaßen und berechtigterweise Anspruch auf einen hohen repräsentativen Wert in diesem Kontext erheben könnten. Das Buch liefert jedoch überzeugende Argumente für die Einzigartigkeit dieser beiden Giganten im afrikanischen Theaterbereich, was auch ihren Prominenzstatus in Diskussionen über das zeitgenössische afrikanische Theater erklärt.
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