Beschreibung
Die im Band versammelten Beiträge stellen die Geschichte queerer Lebensentwürfe dar – von ersten Emanzipationsbewegungen um die Jahrhundertwende über Selbstermächtigungsversuche in der Weimarer Republik bis hin zu der Zerstörung queerer Subkulturen unter dem nationalsozialistischen Regime und der fortdauernden Diskriminierung von LGBTIQ*-Personen in der Nachkriegszeit. Seit dem späten 19. Jahrhundert traten immer mehr Menschen selbstbewusst für die Anerkennung queerer Lebensweisen ein. Diese Pionier*innen bildeten Kollektive, verschafften sich Gehör und stellten dominante Geschlechterkategorien politisch, wissenschaftlich und künstlerisch infrage. In Form von Essays, Interviews und Kunstwerken beleuchten Autor*innen und Künstler*innen diesen Kampf um Anerkennung, der mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten gewaltsam unterbunden, zerstört und nach 1945 kaum erinnert wurde. KÜNSTLER*INNEN Katharina Aigner - Maximiliane Baumgartner - Zackary Drucker - Chitra Ganesh - Philipp Gufler - Lena Rosa Händle - Zoltán Lesi - Henrik Olesen - Ricardo Portilho - Karol Radziszewski u. a.
Autorenporträt
Karolina Kühn ist Literaturwissenschaftlerin und seit 2020 Kuratorin am NS-Dokumentationszentrum München.
Herstellerkennzeichnung:
Hirmer Verlag GmbH
Sabine Herri
Bayerstr. 57-59
80335 München
DE
E-Mail: mail@hirmerverlag.de
Internet: www.hirmerverlag.de




































































































