Transferprozesse in spätantiken Rechtssystemen

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Rezeption, Transformation und Rekontextualisierung von Rechtsbegriffen, Episteme in Bewegung 10, Beiträge zu einer transdisziplinären Wissensgeschichte

ISBN: 3447109114
ISBN 13: 9783447109116
Herausgeber: Iris Colditz/Benjamin Jokisch/Maria Macuch
Verlag: Harrassowitz Verlag GmbH & Co.KG
Umfang: VIII, 122 S.
Erscheinungsdatum: 18.12.2017
Auflage: 1/2017
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 3077290 Kategorie:

Beschreibung

Den weitverbreiteten Rechtssystemen der Spätantike, namentlich dem römischbyzantinischen, zoroastrischsasanidischen, islamischen, rabbinischen und kanonischen (christlichnestorianischen) Recht, ist gemein, dass sie differenzierte Fachsprachen mit einer Vielzahl von technischen Termini entwickelt haben. Im Rahmen dieser traditionsbezogenen Systeme üben Rechtsbegriffe meist eine stabilisierende Funktion aus, provozieren jedoch auch in ihrer historischen Entwicklung und in der reziproken Interaktion mit anderen Rechtssystemen Wissensbewegungen. In diesem Kontext wird vorgeschlagen, solche Prozesse als Transfers zu beschreiben. Die Beiträge in diesem Band befassen sich mit Transferprozessen normativen Wissens in diesen Rechtssystemen und fokussieren dabei auf die Entwicklung und die Wirkweisen der in den juristischen Quellen gebrauchten Fachsprache. Anhand von konkreten Beispielen untersuchen die Autorinnen und Autoren endogene wie exogene Faktoren des Rechtstransfers von Begriffen, Ideen und Argumentationsmustern sowohl innerhalb der historischen Entwicklung eines Systems als auch im Wechselspiel der Rechtsordnungen.

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Steffen Schickling
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