Europäisch oder Eurasisch?

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Kontroversen um die russische Identität. Essays, Das Bild vom Menschen und die Ordnung der Gesellschaft

ISBN: 3658296259
ISBN 13: 9783658296254
Autor: Luks, Leonid
Verlag: Springer VS
Umfang: ix, 213 S.
Erscheinungsdatum: 24.06.2020
Auflage: 1/2020
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Infolge der petrinischen Umwälzung zu Beginn des 18. Jahrhunderts beschritt Russland als erstes nichtabendländisches und souveränes Land den Weg der Westernisierung. Ein beispielloser Paradigmenwechsel fand statt. Der Versuch Peters des Großen, Russland an die europäische „Normalität“ anzupassen, geriet in einen eklatanten Widerspruch zu dem im Lande tief verwurzelten Glauben an die Auserwähltheit der russischen Nation. Nicht zuletzt aufgrund dieses Glaubens ist es den Nachfolgern Peters niemals gelungen, Russland in ein „normales“ europäisches Land umzuwandeln. Aber auch die Widersacher Peters des Großen waren nicht imstande, die Folgen seines Werks ungeschehen zu machen. Wie spiegelt sich dieses Spannungsverhältnis zwischen den verschiedenen Wertehierarchien in der Entwicklung des Landes bis heute wider? Wie wurde der Versuch der russischen Reformer, Russland an den Westen anzupassen, im Westen bewertet? Mit diesen Fragen befasst sich das vorliegende Buch. Der Inhalt · Der Streit um den Charakter Russlands – Selbst- und Fremdwahrnehmungen · Die Ideologie der Eurasier im zeitgeschichtlichen Zusammenhang Der Autor Prof. Dr. Leonid Luks (geb.1947), Prof. em. für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, geschäftsführender Herausgeber der Zeitschriften „Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte“ und „Forum noveishei vostochnoevropeiskoi istorii i kul´tury“.

Artikelnummer: 8666168 Kategorie:

Beschreibung

Infolge der petrinischen Umwälzung zu Beginn des 18. Jahrhunderts beschritt Russland als erstes nichtabendländisches und souveränes Land den Weg der Westernisierung. Ein beispielloser Paradigmenwechsel fand statt. Der Versuch Peters des Großen, Russland an die europäische "Normalität" anzupassen, geriet in einen eklatanten Widerspruch zu dem im Lande tief verwurzelten Glauben an die Auserwähltheit der russischen Nation. Nicht zuletzt aufgrund dieses Glaubens ist es den Nachfolgern Peters niemals gelungen, Russland in ein "normales" europäisches Land umzuwandeln. Aber auch die Widersacher Peters des Großen waren nicht imstande, die Folgen seines Werks ungeschehen zu machen. Wie spiegelt sich dieses Spannungsverhältnis zwischen den verschiedenen Wertehierachien in der Entwicklung des Landes bis heute wider? Wie wurde der Versuch der russischen Reformer, Russland an den Westen anzupassen, im Westen bewertet? Mit diesen Fragen befasst sich das vorliegende Buch.

Autorenporträt

Prof. Dr. Leonid Luks (geb.1947), Prof. em. für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, geschäftsführender Herausgeber der Zeitschriften "Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte" und "Forum noveishei vostochnoevropeiskoi istorii i kul´tury".

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E-Mail: juergen.hartmann@springer.com

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